Meina Schellander: Was die Welt zusammenhält
Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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„Meine Arbeit ist die Folge langwieriger Denkprozesse seit den 1970er-Jahren bis heute. DENKRÄUME, DENKFIGUREN entstehen in Form von konstruktiven, antagonistischen Systemen, Reihungen und Schichtungen.
Intuitiv erscheinende Bilder wirken als richtungsweisende innere Triebfedern.
Spüre mich in einem gespannten Bogen, der sich langsam neigt.“
(Meina Schellander, 2025)
fjk3 widmet der österreichischen Ausnahmekünstlerin Meina Schellander (geb. 1946 in Klagenfurt) im September 2026 eine umfangreiche Personale. Sie zählt zu den konsequent eigenständigen Stimmen der österreichischen Gegenwartskunst. Ihr Werk bewegt sich zwischen Figur und Raum, Bild (Malerei, Zeichnung/Fotografie), Objekt/Skulptur und Installation, ist dialektisch angelegt, systematisch gereiht, geschichtet, formelhaft – stets mit einer starken poetischen oder reflexiv-kritischen Komponente, oft wesentlich durch Sprache mitbestimmt. Die Ausstellung zeigt zentrale Arbeiten aus über fünf Jahrzehnten sowie neue Werkerweiterungen. Ein umfangreiches Diskursprogramm begleitet das Projekt.
Meina Schellander, geboren 1946 in Klagenfurt, lebt und arbeitet in Wien sowie in Ludmannsdorf / Bilčovs / Kärnten. Sie studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien in der Meisterklasse für Grafik bei Max Melcher. Ihr Werk umfasst Malerei, Zeichnung, Objekt, Installation, Platzgestaltungen im öffentlichen Raum sowie ein kontinuierlich wachsendes lyrisches Œuvre.
Ihre Werke wurden in Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, u. a. im Museum des 20. Jahrhunderts Wien, in der Secession Wien, im Lentos Kunstmuseum Linz, im Museum Moderner Kunst Kärnten, im Museum Liaunig Neuhaus/Suha, in der Neuen Galerie Graz sowie in Basel und Ljubljana. Neben ihrer bildnerischen Arbeit veröffentlichte sie mehrere Textarbeiten, in denen sich ihre visuelle Sprache auf literarischer Ebene fortsetzt.
Meina Schellander wird von der Galerie Crone Wien/Berlin vertreten und ist Mitglied der Wiener Secession.