Matters Called Things

Julie Hayward & Fabian Seiz
Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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2 Termine
Dienstag 24. Februar
24. Feb.
Di
18:00
Eröffnung bis 21:00
Matters Called Things
Mittwoch 25. Februar - Samstag 21. März
Mi 25. Feb. -
Sa , 21. März
Ausstellung
Matters Called Things

„Matters Called Things” (Angelegenheiten, die man Dinge nennt), bezeichnet einen sprachlichen Ausdruck, bei dem abstrakte Vorgänge, Probleme oder Sachverhalte vereinfacht als “Dinge” oder “Sachen” zusammengefasst werden.

Es handelt sich oft um eine euphemistische oder umgangssprachliche Umschreibung für Angelegenheiten, die man nicht präzise benennen kann- oder möchte. Unangenehme Vorfälle wurden historisch oft mit neutraleren Begriffen wie „Sachen“ benannt, um die negative Konnotation zu mildern.

Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff oft genutzt, um auszudrücken, dass hinter scheinbar einfachen Objekten („Dingen“) komplexe Themen, Probleme oder rechtliche Sachverhalte („Angelegenheiten“) stehen.

Julie Hayward und Fabian Seiz nähern sich dem Thema Matters Called Things auf unterschiedliche und doch auch ähnliche Art und Weise. Geht man von der Umschreibung für „Dinge“ als komplexe, unangenehme oder unklare Angelegenheiten aus, trifft dies wohl mehr auf die Arbeitsweise von Julie Hayward zu. Hingegen kann die Leseweise, dass „Dinge“ als Gegenstände, Objekte oder Sachen bezeichnet werden bzw. philosophisch betrachtet, eine unabhängige Existenz besitzen, eher den Arbeiten von Fabian Seiz zugeordnet werden.

„Angelegenheiten, die man Dinge nennt“ (oder häufiger: „Dinge, die man Angelegenheiten nennt“), was sich auf die wechselseitige Beziehung zwischen abstrakten Aufgaben und konkreten Objekten bezieht, trifft dann wieder auf beide zu. Und wenn sich die zwei Künstler*Innen formal von unterschiedlichen Seiten dem Thema nähern, so sind auch inhaltliche Übereinstimmungen zu erkennen, was Alfred Kaufmann folgendermaßen formuliert:

„Julie Hayward und Fabian Seiz nähern sich in ihrer ersten gemeinsamen Ausstellung „Matters Called Things“ dem Topos skulpturale Form sowohl handwerklich wie auch ästhetisch von höchst unterschiedlichen Seiten. In dem Feld dieser Reibungsenergie werden aber die verbindenden Elemente der beiden Arbeitsweisen, wie etwa die grundsätzliche Frage wie das Formal-Haptische mit Inhalten und Bedeutung geladen wird, umso klarer sichtbar.“

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