Martin Praska - Robert Comploj
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Vernissagetage: Freitag, den 23. Jänner von 18.30 - 21 Uhr und
Samstag, den 24. Jänner von 12 - 16 Uhr
Am Freitag um 19 Uhr spricht Martin Praska einführende Worte.
Die Gegenüberstellung von Praskas vielschichtigen Bildwelten und Robert Complojs Glasskulpturen zeigt, wie beide Künstler traditionelle Techniken und historische Vorbilder aufgreifen und in eigenständige, zeitgenössische Ausdrucksformen überführen.
Martin Praska mischt Realismus mit Abstraktion und hat den Stilbruch zu seinem Markenzeichen erhoben. Bewusst greift er auf Merkmale der Pop-Art, des Fluxus und des Expressionismus zurück und setzt diese in einen spannungsreichen Kontrast zu figurativen Zitaten aus der Kunstgeschichte, die er in feinstem Pinselstrich und nahezu fotorealistisch wiedergibt.
Die Skulpturen von Robert Comploj, der mittlerweile als österreichischer Pionier im Bereich Glas gilt, bilden dazu einen prägnanten Kontrapunkt. Indem er massive Glasquader quetscht und scheinbar zum Kollaps bringt, verschiebt er das Ideal makelloser Oberfläche hin zu einer faszinierenden Ästhetik.