Marianne Vlaschits

A Wobbly Federation of Tongues, Hands, Faces and Lungs
Darstellende Kunst Performance
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1 Termin
Mittwoch 29. Oktober
29. Okt.
Mi
19:00
Performance
Marianne Vlaschits

Lecture-Performance, Mi, 29.10.2025

Diese Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Performance ist Teil der Gruppenausstellung On a tongue’s tip, at a world’s lip.

Marianne Vlaschits hat ihre künstlerische Praxis über die letzten Jahre hinweg bewusst mit ihrem Stottern zusammengeführt – mit „den Lücken, Nischen und kleinen Kratern meines Sprechens“, wie sie selbst gerne sagt. So erforscht sie das Medium der Malerei als nonverbale Artikulation oder neologistische Form des Sprechens und positioniert das Stottern dabei „nicht als Hindernis, sondern als kreative Kraft – eine Kraft, die unerwartete Möglichkeiten eröffnen kann“.

Als Teil unserer aktuellen Gruppenausstellung On a Tongue’s tip, at a world’s lip präsentiert Vlaschits eine Lecture-Performance, die über die gelebte Erfahrung des „unflüssigen Sprechens“ reflektiert und dies in den Kontext eines Live-Moments stellt – die Umgebung schlechthin für einen potenziellen Kontrollverlust. Die Künstlerin stellte fest, „dass bestimmte nicht-normative Sprechweisen, etwa Wiederholungen oder Blockaden, häufig in die Performances oder Dichtungen von Menschen mit normativem Sprechvermögen Eingang finden. Sie werden als ästhetische Elemente oder Werkzeuge geschätzt. Aber wenn man auf diese Weise ‚natürlich‘ oder abseits der Bühne spricht, ist das in der Regel etwas, das korrigiert werden muss.“ Inspiriert vom Autor Joshua St. Pierre, der Logopädie mit den Mechanismen sozialer, politischer und wirtschaftlicher Kontrolle in Verbindung bringt, möchte Vlaschits Raum und Zeit schaffen, um sich dieser zu entledigen.

Marianne Vlaschits (*1983 Wien) ist eine in Wien lebende Künstlerin. Die Arbeiten der Absolventin der Akademie der bildenden Künste Wien wurden international ausgestellt. Zu ihren jüngsten Ausstellungsbeteiligungen zählen Acceptable Paintings, Pech, Wien (2024); Unknown Familiars, Leopold Museum, Wien (2024); Darker, Lighter, Puffy, Flat, Kunsthalle Wien (2023) und On the New, Belvedere 21, Wien (2023). Vlaschits‘ Werk wurde mit zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien bedacht, darunter 2024 das Staatsstipendium der österreichischen Bundesregierung und 2025 eine Residency am ISCP in New York.

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