Love Me Tender, Love Me Queer
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They walked so we could run. Und ja, also, dass meine Eltern zum Beispiel irgendwie so chillig darüber sind, dass ich queer bin. Das haben ja die Queers in ihrer Generation, haben sich das ja mühevoll erarbeitet. Und ja, ich finde, das vergisst man halt oft.
21 Jahre, sie/ihr
24 Interviews, vier Performer*innen, Popsongs und re-inszenierte Musikvideos bringen queere Geschichte(n) auf die Bühne – eine Performance, die queere Lebensrealitäten ins Zentrum rückt und politische Errungenschaften verschiedener Generationen feiert.
Zwischen Dokumentation und Popkultur feiert die Theaterperformance die Vielfalt queeren Lebens. Mündlich überlieferte Erinnerungen werden zu einem Strom erzählter Erfahrungen, der nicht ordnet oder abschließt, sondern seine Brüche, Widersprüche und Unschärfen behält, immer fragmentarisch und zwangsläufig unvollständig. Die dokumentarischen Textflächen verschmelzen mit hyperinszenierten Popbildern. Queer ikonische Musikvideos werden neu interpretiert. In filmischen Sequenzen werden so etwa heteronormative Schmachtfetzen in polyamore Liebesgeschichten verwandelt, in denen Melissa Etheridge auf Chappel Roan trifft.
„Love Me Tender, Love Me Queer“ ist eine Theaterperformance über die Möglichkeiten und Unmöglickeiten zu lieben – entwickelt aus Interviews mit in Wien lebenden queeren Personen im Alter von 21 bis 84 Jahren.
Wahlpreissystem:
€ 22 | 18 | 14