Livia Polanyi, From Ordinary Language to Verbal and Mixed Media
Zeitgenössische Kunst Literatur Vortrag
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Sprache. Wir leben zusammen mit anderen, eingebettet in unsere Worte, die Worte der anderen und die Worte, die uns aus anderen Zeiten und anderen Orten nachhallen. Wenn wir gewöhnliche Geschichten in gewöhnlichen Situationen erzählen, stützen wir uns auf tief verwurzelte sprachliche, soziale und kulturelle Praktiken, um Erfahrungen auf gewöhnliche, unremarkable Weise zu reproduzieren. In dieser Performance erkunden Körper, Bild und Stimme einer alten Frau, einer jungen Frau, einer Professorin und einer Dichterin die Grenzen, die das konversationelle Erzählen prägen, das Wesen verbaler Kunst und die Kraft der Assemblage, wenn visuelle Kunst die Leinwand ist, auf der eingefangene Sprachfragmente zur Ruhe kommen.
Livia Polanyi ist Dichterin und Linguistin – sie wurde Linguistin, weil sie Dichterin war. Sie hat immer ihr eigenes Ding gemacht und war erstaunt, dass sie dafür bezahlt wurde. Sie lehrte an mehreren Elite-Universitäten, arbeitete in einigen Elite-Forschungslaboren und war Gründungsmitglied eines Silicon-Valley-Startups. In den 1980er-Jahren hatte sie eine kurze Karriere als Performancekünstlerin in den Niederlanden und trat in den 2010ern in The Kitchen auf. Sie ist Gegenstand eines Kurzfilms, der größtenteils in einem Zeppelin gedreht wurde und in dem sie Wollhaarmammuts erwähnt. Sie hält 22 US-Patente. Sie ist sehr alt und lebt inmitten des East River in New York City. Wie das alles so gekommen ist, ist ihr selbst ein Rätsel.
Der Vortrag findet auf Englisch statt.