Letters to Those Who Were Once Here
Literatur Zivilgesellschaft Geschichte Workshop
Verbindung zu esel.at
Briefeschreiben mit Tayla Myree
Wie können wir Menschen erinnern, die aus der Geschichtsschreibung verschwunden oder kaum sichtbar sind? Und wie kann ein Brief eine Verbindung über Zeit, Abwesenheit und Vergessen hinweg herstellen?
Im Workshop mit der multidisziplinären Künstlerin und Historikerin Tayla Myree schreibst du Briefe als künstlerische und erinnernde Praxis. Ausgangspunkt ist ihre Installation „letters to those who were once here“, die sich mit der weitgehenden Unsichtbarkeit Schwarzer Menschen und Schwarzer Diaspora in der österreichischen Geschichte, insbesondere im Wien des 17. und 18. Jahrhunderts, beschäftigt.
Durch angeleitete Schreibübungen und Gespräche entsteht eine kollektive Praxis des Erinnerns. Das Briefeschreiben wird dabei zu einer Form, Verbindungen herzustellen – zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, zwischen Abwesenheit und Präsenz.
Der Workshop steht allen offen – Vorkenntnisse im Schreiben sind nicht erforderlich, nur die Bereitschaft, sich auf die Verbindungen zwischen Erinnerung, Geschichte und menschlicher Verbundenheit über Zeit hinweg einzulassen.
Letter Writing with Tayla Myree
How can we remember those who have disappeared from historical narratives or who remain largely invisible? And how can a letter create a connection across time, absence, and forgetting?
In this workshop with multidisciplinary artist and historian Tayla Myree, you will write letters as an artistic and commemorative practice. The starting point is their installation letters to those who were once here, which explores the near invisibility of Black people and the Black diaspora in Austrian history, particularly in 17th- and 18th-century Vienna.
Through guided writing exercises and group conversations, participants will develop a collective practice of remembrance. Letter writing becomes a means of creating connections—between past and present, visibility and invisibility, absence and presence.
The workshop is open to everyone. No previous writing experience is required—only a willingness to engage with the connections between memory, history, and human relationships across time.