Mit Anna Seidel & Saša Asanović.
Das „Einlegen“ von Lebensmittel wurde in allen Kulturen entwickelt und praktiziert. Durch moderne Kühlmethoden, die industrielle Landwirtschaft und kürzeren Transportzeiten wurde diese Art der Lebensmittel Konservierung stark verdrängt.
In den letzten Jahren erlebt das Fermentieren ein kulinarisches Come-back. Insbesondere die positive Auswirkung auf den menschlichen Verdauungstrakt - Stichwort Microbiom – haben die unterschiedlichen Techniken wieder in die Restaurants und Küchen im Haushalt zurückgebracht.
„Das Eingelegte“ ist auch emotional eine wichtige Nabelschnur zur Geburtsheimat für in der Diaspora lebende Gesellschaften. Egal ob Sauerkraut, Biber Turşusu, Kimchi, Ćwikła z chrzanem, Ajvar oder Marillenmarmelade – die Gerüche und Geschmäcker der Kindheit/Jugend bleiben nachweislich bis ins hohe Alter erhalten und machen uns glücklich.
In diesem Workshop lernen wir die unterschiedlichen Arten der chemischen Konservierung kennen. Wir sehen uns den kulturellen und geschichtlichen Kontext der Einlegepraktiken an. Welche Qualitätsmerkmale und Eigenschaften sollten die unverarbeiteten Produkte aufweisen um ein gutes Endprodukt zu erhalten. Wir legen folgendes gemeinsam ein: Rote Rüben mit Kren, Salzgurken, Essiggurken und Sauerkraut. Ein Gläschen pro Teilnehmer:in kann mit nachhause genommen werden. Die Produkte können auf Grund von Verfügbarkeiten variieren!
Bitte nimmt eine eigene Tragetasche und sehr gerne eine eigene Schürze mit.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Max. Teilnehmer:innenzahl: 12 Personen
Die Teilnahme ist kostenlos.