Lea Liebl: Always container, sometimes contained
Zeitgenössische Kunst Ausstellung
Verbindung zu esel.at
Für Lea Liebl ist ein Haus nicht bloß ein Bauwerk, das menschliches Leben beherbergt, sondern es wird zu einem Raum, der durch Erinnerung, Vorstellungskraft und gelebte Erfahrung verinnerlicht wird.
Der Titel „Always container, sometimes contained“, der aus dem Vorwort von John R. Stilgoe zur englischen Ausgabe von Gaston Bachelards „The Poetics of Space“ aus dem Jahr 1994 stammt, verweist auf diese wechselseitige Beziehung zwischen dem Bewohnen eines Raumes und dem Tragen dieses Raumes in sich selbst. In Lea Liebls künstlerischer Praxis wird Architektur zu einem Ort, an dem sich persönliche Identität, Zeitlichkeit und emotionale Bindung überschneiden. Ihre Arbeit untersucht, wie intime Räume unser Selbstverständnis prägen und wie ihre Spuren bewahrt werden können, wenn die Orte selbst bereits hinter uns liegen.
Kuratiert von Anna Ignatovich.