Kunst, Kirche und Konflikt
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Das Künstlerhaus war in den vergangenen Monaten von verschiedener Seite der Kritik ausgesetzt, die Ausstellung DU SOLLST DIR EIN BILD MACHEN zeige blasphemische Kunstwerke, die das Christentum beleidigen. Im Zuge dessen wurde die Schließung der Schau gefordert.
In Österreich ist die Freiheit der Kunst ein verfassungsrechtlich geschütztes Grundprinzip. Dem steht die Verletzung religiöser Gefühle gegenüber. Obwohl von kuratorischer Seite ein differenzierter Blick und Dialog im Vordergrund stand, löste die Schau Konflikte aus. Wie soll man damit umgehen?
Mit
Jan Ledóchowski, Meldestelle für Christenfeindlichkeit, Wien
Günther Oberhollenzer, Kurator, Künstlerhaus, Wien
Deborah Sengl, Künstlerin, Wien
Jakob Deibl, Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien
In Kooperation mit Depot