Julia Bassenger / Adele Knall

Literatur Lesung
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1 Termin
Donnerstag 13. August
13. Aug.
Do
18:30
Lesung bis 19:30
Julia Bassenger / Adele Knall

Julia Bassenger
Schuhfabrik bleibt!
#Lesung&Gespräch #Punk #WienerMundart #Underground

Punkveteranin Julia Bassenger erzählt in ihrem persönlich eingefärbten, bewusst grindigen Punk- und Stadtroman “Schuhfabrik bleibt!” vom Leben und Überleben in einem autonomen Kulturzentrum. (Der Standard)

„Schuhfabrik bleibt!“ ist kein Wohlfühlroman, sondern eine literarische Kampfansage mit Herz. Er zeigt, dass Alternativen zum Mainstream nicht nur möglich, sondern notwendig sind – mitsamt ihren Widersprüchen. Für Fans von radikalem Realismus, sozialem Underground und echtem Wiener Ton ist das Buch ein Volltreffer. Kein leichtes, aber ein authentisches Stück Literatur. (Underdog Fanzine)

Die Szenen wirken teils wie aus dem echten Leben gegriffen, so realistisch, dass sie fast dokumentarisch erscheinen. Diese Unmittelbarkeit verleiht dem Roman große Kraft. (…)verdeutlicht eindrücklich, wie wichtig solche autonomen Räume sind. Als Orte des Austauschs, der Reibung, der künstlerischen und persönlichen Entwicklung. Die „Schuhfabrik“ wird dabei nicht romantisiert. Sie bleibt ein widersprüchlicher Ort: chaotisch, herausfordernd, lebendig. Genau darin liegt ihre Bedeutung. Julia Bassenger gelingt also mit „Schuhfabrik bleibt!“ ein Roman, der nicht nur durch seine Themen bewegt, sondern auch durch seine sprachliche Klarheit und emotionale Wucht überzeugt. Ein starkes literarisches Debüt mit Haltung – roh, ehrlich und unbedingt lesenswert. (Krachfink.de)

Besetzung
Autorin und Lesende: Julia Bassenger


Adele Knall
Lit!
#Lesung&Performance #Noise #Lyrik

Lit! Ist Name des Programms, in dem Lyrik, Noise und Performance die Grundpfeiler legen.

In den Texten geht es um Verhandlungen des Lebens, der Ausforschung von Subjekten, der Frage nach Fehlern und wie eine Gesellschaft zu verhandeln, die mehr Un-Räume als Brücken offen lässt.

Textstrukturen werden dechiffriert und durch Synthesis verformt, ganz im 
inne von Synthesizer als ultimatives queer-feministisches Werkzeug. Und der Frage nach Sprache als Distortion-Effekt. Passe ich als queere Person überhaupt in Systeme? 
Ein Satz bleibt in sich selbst verfangen (durch selbstgebaute elektronische Musikinstrumente) und transformiert sich durch performative Elemente (Noise, Drag, Pop-Songs), die sich der verschiedenen Bedeutungen der Bezeichnung „lit!“ (von „cool“ bis „anzünden“ von „in-toxic-ated“ bis „literal“) bedienen.

Lit! - just to be fair, I’m only terrible when you`re around.

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