Judith Eiblmayr über Architektin Elizabeth Scheu Close

Architektur Literatur Geschichte Präsentation
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1 Termin
Sonntag 8. März
8. März
So
10:30
Präsentation
Judith Eiblmayr über Architektin Elizabeth Scheu Close
Salon

Das gesellschaftliche Bewusstsein für die notwendige Gleichstellung und Gleichbehandlung von Frauen ist weiterhin nur fragmentiert vorhanden, weil Forderungen der Frauenbewegung aus den 1920er (!) Jahren die gesellschaftspolitische Debatte wie auch das reale tägliche Leben von Frauen nach wie vor prägen. Viele der Anliegen wurden noch immer nicht erreicht!

Gerade am 8. März, dem Internationalen Frauentag sollte Frauen, die großartiges geleistet haben oder heute leisten, gebührend gedacht werden. In diesem Sinne hält dieses Jahr Architektin und Publizistin Judith Eiblmayr einen Vortrag über die große Architektin Elizabeth Scheu Close. Judith Eiblmayr ist auch Autorin ihrer ersten deutschsprachigen Monografie mit dem Titel “Elizabeth Scheu Close – Amerikanische Architektin mit Wiener Wurzeln”.

Elizabeth Scheu Close war eine in Werk und Wesen an der Moderne orientierte Frau und eine Pionierin in der Architektur. Geboren 1912 in Wien als Tochter der jüdischen Journalistin Helene Scheu Riesz und des Sozialdemokraten und Rechtsanwalts Gustav Scheu, der als Stadtrat im Roten Wien eine wesentliche Rolle spielte, wuchs “Liesl” in einem Haus von Adolf Loos auf. Das Haus Scheu gilt nicht nur als Ikone der Moderne, sondern auch als Ort intellektuellen und kulturellen Austauschs, wie das Gästebuch “Larochegasse 3” bezeugt. Geprägt durch dieses Ambiente, die Programmatik des Roten Wien und der Gartenstadtbewegung begann sie ein Architekturstudium an der “Technik” in Wien und schloss es 1935 am M.I.T. in Boston ab.

Im Jahr 1938 eröffnete sie gemeinsam mit ihrem Mann in Minneapolis ein Büro für Moderne Architektur. Sie führte dieses über 50 Jahre lang und realisierte Bauten aller Typologien, im großen wie im kleinen Maßstab. Die erste deutschsprachige Monographie portraitiert die kluge, mutige junge Frau aus Wien, die 1932 in die USA aufbricht, um im Midwest eine der ersten und bekanntesten Architektinnen zu werden.

Im Rahmen von Draft V “Salonfrühstück” des Bereichs Architektur der Künstlerhaus Vereinigung

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