Jakob Lena Knebl: Sommerfrische
Zeitgenössische Kunst Performance Kunst Ausstellung
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Identität im Spannungsfeld von Geschichte, Mode und Mythologie
Jakob Lena Knebl setzt sich in ihrem Werk mit Identität in Bezug zu Themen aus den Bereichen Geschichte, Kunstgeschichte, Mode, Religion und Mythologie auseinander. So unterschiedlich, wie ihre Themen selbst, sind auch die Ausdrucksmittel derer sich die transmediale Konzeptkünstlerin für ihre Interpretationen bedient.
Ein surreal inszeniertes Paralleluniversum im Marmorschlössl
Hierfür wird Knebl das Marmorschlössl zu einer Art Bühne umkonstruieren auf der diverse Protagonistinnen, seien es Figuren oder/ aber auch Objekte, derart inszeniert werden, dass das Publikum den Eindruck haben wird, sich durch eine Art Paralleluniversum zu bewegen. Dass Knebl selbst Bestandteil dieses sein wird, steht außer Frage, handelt es sich letztlich doch um eine Projektion ihrer ständigen Auseinandersetzung mit ihrer eigenen vielschichtigen Persönlichkeit. Im großen Salon des einstigen Rückzugsorts von Kaiserin Elisabeth wird sie eine traumhaft, surreale Installation realisieren, in der sie unter anderem auf Arbeiten des Künstlers Hans Baldung Grien Bezug nimmt. Weiters wird dem Publikum eine persönliche Interpretation der Tänzerin des Impressionisten Edgar Degas begegnen, sowie eine sehr spezielle Inszenierung eines Schwans, da sich einst ein solcher in „Sisis“ Schlafgemach befand.
In den Räumen des Obergeschosses wird Knebl neben ihren eigenen, teils aus Stoff gefertigten Arbeiten, auch Werke von Studentinnen präsentieren.
Im Außenbereich wird die Künstlerin Interpretationen der Hütte der Waldfrau Baba Jaga (einer mythologischen Figur der slawischen Folklore) umsetzen.
Kuratiert von Lucas Cuturi