J.B. Foerster – Ein Wanderer in der Fremde

Musik Geschichte Ausstellung
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2 Termine
Dienstag 19. Mai
19. Mai
Di
18:30
Eröffnung
J.B. Foerster – Ein Wanderer in der Fremde
Vernissage und Konzert
Mittwoch 20. Mai - Freitag 5. Juni
Mi 20. Mai -
Fr , 5. Juni
Ausstellung
J.B. Foerster – Ein Wanderer in der Fremde

Die Ausstellung widmet sich dem Andenken an J. B. Foerster anlässlich seines 75. Todestages sowie seiner Frau, der Sopranistin Berta Foerster-Lauterer, deren Todestag sich zum 90. Mal jährt.

Im Mittelpunkt steht das vielseitige Schaffen Foersters, der nicht nur als Komponist tätig war, sondern auch als Literat und Maler wirkte. Die Präsentation gibt damit einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen, die sein Werk prägen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine feierliche Vernissage, die musikalisch gestaltet ist. Dabei werden Lieder und Klavierstücke von Foerster aufgeführt, wodurch sein kompositorisches Schaffen unmittelbar erlebbar wird. Die Darbietung übernehmen die Mezzosopranistin Olga Černá sowie die Pianistin Johanna Haníková. Auf diese Weise verbindet die Veranstaltung die Ausstellung mit einer lebendigen musikalischen Interpretation seiner Werke und ermöglicht zugleich Einblicke in Foersters Wirken als Kulturvermittler.

Olga Černá, absolvierte ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium in Pardubice und an der AMU in Prag. Während ihres Studiums erhielt sie mehrere Wettbewerbsauszeichnungen, unter anderem beim Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlsbad. Es folgten Auslandsaufenthalte: 1987–89 im Opernstudio der Komischen Oper Berlin (Zusammenarbeit mit Harry Kupfer), 1990 am Stadttheater Bern und 1991 in Wien. Ihre Auslandstätigkeit brachte ihr auch eine Einladung zu den „Bregenzer Festspielen“ ein (Isot Weisshand in Frank Martins Oratorium „Der Zaubertrank“). Bei den renommierten „Wiener Festwochen“ nutzte sie dann ihre Erfahrungen aus den Meisterkursen von Sena Jurinac in Mozarts „Zauberflöte“. 1994 gastierte Olga Černá am Nationaltheater in Prag und widmet sich seitdem praktisch ausschließlich ihrer freischaffenden künstlerischen Tätigkeit.

Johanna Haníková, die renommierte tschechische Pianistin und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, Absolventin der Musikhochschule HAMU in Prag, verbindet ihre Konzerttätigkeit mit pädagogischer und organisatorischer Arbeit. Sie schließt derzeit ihr Doktoratsstudium mit Schwerpunkt auf dem Klavierwerk von Felix Mendelssohn Bartholdy ab und ist als Dozentin an der HAMU tätig. Sie studierte bei führenden Persönlichkeiten in Prag, Dresden und Wien, wobei ihr künstlerischer Ausdruck maßgeblich von der Methode „Respiro e Movimento®“ geprägt wurde. Als Solistin tritt sie regelmäßig mit bedeutenden tschechischen Orchestern auf und ist bei renommierten internationalen Festivals zu Gast. Sie widmet sich auch aktiv der Kammermusik – sie tritt im Duo mit ihrer Schwester auf und ist Mitglied des Mucha Trios. Sie arbeitete mit dem Opernsänger Ivo Hrachovec zusammen und wirkte an Aufnahmen des tschechischen und internationalen Repertoires mit, darunter an einem Projekt für das Label NAXOS. Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit bekleidet sie wichtige Ämter als Präsidentin der IPASA und künstlerische Leiterin der Lied Academy.
Die Ausstellung läuft vom 20. Mai bis zum 5. Juni 2026.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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