iZinkisi: A Techno-Spiritual Symphony

Vortrag Diskussion
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Dienstag 16. April 2024
16. April 2024
Di
18:00
iZinkisi: A Techno-Spiritual Symphony

Nkhensani Mkhari
Peter Weibel Forschungsinstitut für digitale Kulturen

Dieser Vortrag des/der* südafrikanischen post-disziplinären Kurator*in und Künstler*in ist eine nachhaltige multimediale Meditation über afrikanische Relikte und spirituelle Objekte - die Nkisi, Plural Zinkisi -, das Nicht-Normative und die Nicht-Reduzierbare indigener Sprachen. Nkhensani spürt alten Technologien und Interfaces wie der Nkisi und indigenen Sprachen nach, um sie im weiteren Feld der heute dominierenden Kommunikationstechnologien zu kontextualisieren. Eine nkisi ist, wie ein Computer als Kommunikationsgerät, eine technologische Prothese für den Menschen, da sie Informationen speichert und unterschiedliche Räume miteinander verbindet.

Dieser Vortrag zielt darauf ab, neue und alte Technologien zu erforschen, wobei der Schwerpunkt auf Methoden zur De-Anthropomorphisierung digitaler Technologien unter Verwendung von Bantu- und Nguni-Kosmogonien liegt. Indem Nkhensani’s Vortrag die Vorstellungen über dominante Kommunikationstechnologien dezentriert, ermöglicht er ein Überdenken von Zusammen-Sein mit Technologie.

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, anschließend findet eine Diskussion statt.

Nkhensani Mkhari (geb. 1994) ist ein*e südafrikanische*r post-disziplinäre*r Kurator*in und Künstler*in. Mkhari verfolgt eine Vielzahl von Praktiken unter dem Leitsatz “Das Medium wählt die Botschaft”. Mkhari interssiert sich für ästhetische Soziologie und die Beziehung zwischen spirituellen Praktiken der Ntu (Bantu and Nguni) und Technologie, und erforscht die Nuancen von Individualität, Kollektivität und gemeinsamen Räumen.

Brooklyn J. Pakhati (nicht-binär), ist Medienkünstler*in und Kurator*in und lebt und arbeitet in Wien. Eine Vielzahl von Brooklyn‘s Arbeiten beschäftigt sich mit der Sprache und Materialität von Emotionen. Die kuratorische Arbeit ist geprägt von einem Interesse an dekolonialen kuratorischen Praktiken. Brooklyn ist interessiert an Technologiekulturen, der Entwicklung inklusiver und alternativer Definitionen des Technologischen und der Nutzung des virtuellen Raums, um künstlerische Praktiken und Diskurse außerhalb des modernen-kolonialen Weltsystems einzusetzen.

Denise Helene Sumi (geb. 1986) in der Schweiz ist Doktorandin am Peter Weibel Forschungsinstitut für digitale Kulturen an der Universität für angewandte Kunst Wien. Sie beschäftigt sich mit künstlerischen Praktiken, die technologiebasiertes Knüpfen und Pflegen von Beziehungen, offenem Austausch von Wissen und kollektive Ansätze umfassen, die ein sozial und politisch verantwortliches Leben mit Technologie in einer vernetzten Welt etablieren und erhalten.”

Vortrag von Nkhensani Mkhari,
gefolgt von einer Diskussion mit Brooklyn J. Pakathi und Denise Helene Sumi

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