Intervention #2: Irena Pejčić
Zeitgenössische Kunst Bildende Kunst Fotografie Ausstellung
Verbindung zu esel.at
Mit der Ausstellungsreihe Intervention lädt die Galerie Ruberl junge Künstler*innen ein, ihre Arbeiten in einen Dialog mit Werken aus dem Galeriebestand zu bringen. Die Begegnung unterschiedlicher Generationen und künstlerischer Positionen schafft neue Perspektiven und eröffnet ungewohnte Blickwinkel auf vertraute Arbeiten.
In dieser Ausgabe stellt Irena Pejčić die Fragen: Was bedeutet es, einen Körper zu zeigen? Und wessen Blick entscheidet darüber, was dabei sichtbar wird?
Diese Fragen sind für Pejčić Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis. In Fotografie, Installation und Skulptur untersucht sie den Körper als Ort des Erlebens, der gesellschaftlichen Zuschreibung und des Widerstands.
Für die Intervention hat die Künstlerin eine Auswahl aus drei ihrer Werkgruppen getroffen: der Serie Vulvae, der Installation Zyklus und Arbeiten aus der fotografischen Dokumentation der Performance Wollust.
Die von Irena Pejčić zusammengestellte Gegenüberstellung ihrer Arbeiten mit Werken von Arnulf Rainer, Michael Horsky, Franz Ringel, Hermann Nitsch u. a. macht unterschiedliche Zugänge zur körperlichen Darstellung sichtbar. Ihre Verbindung liegt in einem gemeinsamen Interesse am Körper als künstlerisches Medium. Zugleich treten die verschiedenen Blickregime hervor, unter denen Körper dargestellt, wahrgenommen und bewertet werden.