Im Cubo : Camille Dedenise
Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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Camille Dedenise ist eine französisch-österreichische Künstlerin, die Mimesis als ökopoetischen Akt inszeniert. Mit ihrer Praxis fordert Camille Dedenise die Dekonstruktion des anthropologischen Axioms, das den Menschen von der Natur abgrenzt und ihm entgegenstellt, insbesondere im Kontext der ökologischen Katastrophe. Sie erforscht die Idee des „Öko“ jenseits des Konzepts des „Ego“ und hinterfragt den menschlichen Besitzanspruch auf die Erde. Ihr künstlerisches Ökosystem ist der rituelle Raum des Übergangs, der Metamorphose.
Camille Dedenise schafft eine Alchemie aus Formen, Symbolen, Körperlichkeit, Intimität und archetypischen Kräften und bewegt sich dabei in den Bereichen des Unterbewusstseins, des Chaos, der Fantasie, der Leidenschaft, der Symbolik und der Ökologie. Gemälde, Keramik, Installationen, Worte und Rituale verschmelzen zu einem sensiblen und subversiven künstlerischen Ökosystem.
Nach ihrem Studium der Anthropologie und der Politikwissenschaft schloss Camille Dedenise ihr Studium an der EHESS Paris (École des hautes études en sciences sociales) unter der Leitung von André Gunthert mit einem MRes in „Kunst und Sprachen“ ab. Anschließend erwarb sie am Royal College of Art in London einen MA in Textiles Mixed Media. Sie hat ihre Arbeiten in Großbritannien, Santiago, Paris und Wien ausgestellt und ihre Texte sowohl auf Französisch als auch auf Englisch in Fachpublikationen veröffentlicht. Camille Dedenise lebt derzeit in Wien und in den französischen Alpen und arbeitet sowohl im Atelier als auch vor Ort in den Bergen, Wäldern und auf Gletschern.