IG Timeline: Time In Space I (1956 Bis 1977)
Zeitgenössische Kunst Zivilgesellschaft Geschichte Installation
Verbindung zu esel.at
Kumulative Installation in der Gumpendorfer Straße
Anlässlich des 70-jährigen Bestehens entwickelt sich die IG Bildende Kunst Timeline als ein »wachsender Space im Fast-Forward«: eine raumgreifende, prozesshafte Installation, die Geschichte nicht abbildet, sondern als Material behandelt. Entlang von sieben Jahrzehnten entfaltet sich ein sich stetig veränderndes Gefüge aus Dokumenten, Protokollen, Briefen, Zitaten, Ausstellungsfotografien, Beschwerden und weiteren Archivalien.
Diese visuelle und interaktive Darstellung ist mehr als eine chronologische Ausstellung. Im Fokus stehen nicht nur die Meilensteine der IG und ihre Arbeit für Künstler:innen, sondern auch jene Fragen, die der Verein als Organisation und als politisch-kreative Gemeinschaft immer wieder neu aufwirft – und wie diesen im Sinne gesellschaftlicher Gestaltung begegnet werden kann.
Im Zentrum stehen weniger abgeschlossene Meilensteine als vielmehr fortlaufende Aushandlungsprozesse: Fragen nach Interessenvertretung, Solidarität, Machtverhältnissen, Sichtbarkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.
Von 29. Jänner 2026 an wächst die Installation kontinuierlich. Sie bleibt bewusst unabgeschlossen und erweitert sich bis zum 19. Oktober, dem Gründungstag der IG Bildende Kunst.