Hunger.Macht.Profite.

Film Zivilgesellschaft Filmreihe
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5 Termine
Donnerstag 15. Oktober - Sonntag 18. Oktober
Do 15. Okt. -
So , 18. Okt.
Filmreihe
Hunger.Macht.Profite.
Donnerstag 15. Oktober
15. Okt.
Do
19:00
Screening
Toxic Harvest
Freitag 16. Oktober
16. Okt.
Fr
19:00
Screening
Tevî her tiştî - Trotz alledem
Samstag 17. Oktober
17. Okt.
Sa
19:00
Screening
Milch ins Feuer
Sonntag 18. Oktober
18. Okt.
So
17:00
Screening
TiAN - Generation Farmfluencer

Toxic Harvest
von Andréa Gema
Deutschland/Südafrika 2025, 64 Minuten, englisch und afrikaans OF, deutsch untertitelt
Profitorientierte Agrarkonzerne verdienen mit dem Verkauf giftiger Substanzen - auch solcher, die in Europa längst verboten sind. Diese Pestizide werden weiterhin in andere Länder exportiert, wo sie Böden, Wasser und Nahrungsmittel belasten. Vor allem aber schaden sie den Menschen, die ihnen ausgesetzt sind. Toxic Harvest beleuchtet die Lebensgeschichten von Betroffenen in Südafrika, die täglich mit hochgiftigen Pestiziden umgehen müssen, und zeigt die gesundheitlichen Folgen, die sie davontragen. Der Film macht jedoch auch Hoffnung: Es geht auch anders – mit einer agrarökologischen Landwirtschaft ganz ohne Pestizide.
Toxic Harvest gibt Menschen, die unter Pestizidvergiftungen leiden, eine Stimme und macht auf die verheerenden Folgen des Pestizidexports aus Europa aufmerksam.
Helmut Burtscher-Schaden (Global 2000) im Filmgespräch mit Lukas Schmidt (FIAN Österreich)

Tevî her tiştî - Trotz alledem
von Robert Krieg
Deutschland 2025, 90 Minuten, kurdisch und arabisch OF, deutsch untertitelt
Zwischen Krieg, politischer Repression und patriarchalen Strukturen gehen kurdische Frauen in Rojava – einer autonomen Region im Nordosten Syriens – ihre eigenen Wege. Der Regisseur begleitet sie in seinem Dokumentarfilm in ihrem Alltag: bei ihrer Arbeit auf dem Feld und bei kunsthandwerklichen Tätigkeiten. Dabei zeigt der Film, wie sie sich ein selbstbestimmtes Leben aufbauen. Im Mittelpunkt stehen eine ehemalige Kämpferin, eine Lehrerin, eine Sporttrainerin und eine gehörlose Künstlerin. Mit starken Bildern werden ihre persönlichen Geschichten erzählt und gezeigt, wie Frauen eine solidarische Gesellschaft aufbauen.
Tevî her tiştî - Trotz alledem ist ein eindrucksvolles Porträt kurdischer Frauen, die mit ihrer Lebensweise Widerstand gegen Unterdrückung leisten.
Robert Krieg (Regisseur) und Aktivistin von Riseup4rojava im Filmgespräch mit Agnes Sieben (FIAN Österreich)
Anschließend feiern wir das 20-jährige Bestehen der Filmtage.
22:00 Uhr im Podium (Westbahnstraße 33, 1070 Wien)
mit Musik von Özlem Bulut
Özlem Bulut ist Sängerin und Komponistin mit Wurzeln in der kurdisch-alevitischen Tradition Anatoliens. Neben ihrer Tätigkeit im Opernbereich entwickelte sie eigene Projekte zwischen traditioneller Musik, Jazz und zeitgenössischen Klangwelten.

Milch ins Feuer
von Justine Bauer
Deutschland 2023/2024, 79 Minuten, Hohenlohischer Dialekt OF
Junge Frauen haben es in der Landwirtschaft schwer. Die 17-jährige Katinka möchte Bäuerin werden. Doch traditionellerweise erben Männer den Hof – so ist auch der Betrieb, auf dem sie aufgewachsen ist, ihrem Bruder zugedacht. Für Katinka bliebe nur, wegzuziehen und sich einen Mann mit Hof zu suchen. Doch sie will ihre Heimat nicht verlassen. Milch ins Feuer zeigt die Perspektivlosigkeit, vor der junge Frauen in der Landwirtschaft stehen – und erzählt gleichzeitig die Geschichte einer jungen Frau, die trotzdem versucht, sich eine bäuerliche Zukunft aufzubauen.
Der Spielfilm Milch ins Feuer gibt Frauen in der Landwirtschaft eine Stimme und zeichnet ein authentisches Bild vom Landleben und den Herausforderungen, vor denen junge Frauen stehen.
Verena Frauenlob (ÖBV Frauenarbeitskreis), Judith Stingl (ÖBV Jugend) und Margit Fischer (Perspektive Landwirtschaft) im Filmgespräch mit Paul Gruber (ÖBV - Via Campesina Austria)

TiAN - Generation Farmfluencer
von Thomas Schäfer und Meike Hollnaicher
Südtirol 2024, 60 Minuten, Südtiroler Dialekt OF, deutsch untertitelt
Eine junge Generation von Landwirt*innen kommt ins Tun. Sie denken Landwirtschaft neu, bringen frische Ideen ein und stellen sich den Herausforderungen unserer Zeit. TiAN – abgeleitet vom südtirolerischen Dialektwort für „tun“ – steht für diesen Aufbruch. Im Mittelpunkt stehen junge Landwirt*innen, die sich bewusst für ein Leben in der Landwirtschaft entschieden haben. Zwischen Tradition, den Folgen der Klimakrise und ökonomischem Druck gehen sie eigene Wege und machen vor, dass Veränderung möglich ist. Sie zeigen, wie eine Landwirtschaft von Morgen aussehen kann und welche Anpassungen es braucht, auch auf Seiten der Konsument*innen, damit Landwirtschaft nachhaltig funktionieren kann.
TiAN ist eine ermutigende Dokumentation über junge Menschen in der Landwirtschaft und ihre Ideen, um Landwirtschaft zukunftsfähig zu machen.
Barbara Spechtl (Solawi Ouvertura) und Anna Krulis (WeltTellerFeld/Ernährungsrat) im Filmgespräch mit Isabella Lang (ÖBV - Via Campesina Austria)

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