How Are You? / In the meantime, something about water
Zeitgenössische Kunst Ausstellung
Verbindung zu esel.at
AG18 GALLERY
How Are You?
Ferdinand Melichar und Pia Weissinger
13.03.-18.04.2026
VERNISSAGE
12.03.2026
18:00
How are you? Wie geht es Ihnen? Wie geht es Dir? – Eine Anrede oft benutzt als Begrüßungs-Floskel, auf die floskelhaft reagiert wird. Was wollen wir wirklich von Menschen wissen, denen wir begegnen?
How are you? Ferdinand Melichar und Pia Weissinger lassen uns nicht leicht davonkommen. Sie halten uns auf. Sie halten uns an. Zum genauen Hinschauen, zum Aufnehmen und Nachspüren. Indem sie uns Personen nicht in glatter Selbstinszenierung zeigen. Wir sehen Menschen unverstellt. Ergriffen von wuchtigen Gefühlen, gepackt von Turbulenzen und Irritationen. Die sich wundern: Was ist mit mir? Was soll, was kann ich tun?
Melichar und Weissinger bringen Leben ausdrucksstark auf die Leinwand. Sie nehmen wahr, nehmen auf, bringen emotionale Gemengelagen mit Farbe und Figuration auf die Leinwand. Komplex. Mit klassischer Malerei. Pastös. Schicht auf Schicht. Mit Schwung und auch zarter Nuancierung. Vielschichtig und komplex in der Ästhetik und - damit korrespondierend - tiefgründig in der Thematik. Die Bilder wirken sinnlich und unmittelbar: Übertragung von Wahrnehmung und Empfindung auf die Leinwand. Widerspiegelung von emotionalen Zuständen und zwischenmenschlichen Beziehungen.
AG18 Spotlight
In the meantime, something about water
Stephan Schwarz
13.03.-04.04.2026
Opening
12.03.2026
18:00
„In the meantime, something about water“ führt in eine Welt der Symbole.
Zu sehen sind Fotografien von Seifenblasen – fragilen, schillernden Gebilden. Ihr Wasser wurde aus dem abschmelzenden Gletscher der Pasterze am Fuße des Großglockners gesammelt. Seifenblasen, bestehend aus Wasser und Luft, zusammengehalten durch einem dünnen Seifenfilm, zeigen ein instabiles Gleichgewicht, das nur für einen kurzen Moment existiert. In dieser Flüchtigkeit wird Wasser als lebensnotwendige jedoch schwindende Ressource sichtbar. Reflektiert wird die Verletzlichkeit des ökologischen Systems. Detailaufnahmen dieser fotografischen Arbeit vergrößern die fragilen Gebilde und halten einen Moment fest, der im nächsten Augenblick zerplatzt. Sie dienen als Symbole für die Zerbrechlichkeit natürlicher Kreisläufe und verweisen auf die enge Verflechtung von Natur, Ressource und menschlichem Eingriff.