Heribert Friedl: from here to Senta and back again

Zeitgenössische Kunst Bildende Kunst Ausstellung
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2 Termine
Dienstag 17. Februar
17. Feb.
Di
19:00
Eröffnung
Heribert Friedl: from here to Senta and back again
Mittwoch 18. Februar - Samstag 7. März
Mi 18. Feb. -
Sa , 7. März
Ausstellung
Heribert Friedl: from here to Senta and back again

„In through the back door“ lautet das Jahresthema 2026 des sehsaal und widmet sich künstlerischen Positionen, die einer gerade aktuell besonders lärmenden Welt mit feiner Klinge und leisen (Zwischen-)Tönen anstatt mit dem Vorschlaghammer entgegentreten.

Mit Heribert Friedl verschafft sich zum Jahresbeginn ein Großmeister der subtilen Bedeutungsschichten Zugang durch die Hintertüre und beweist mit seiner Ausstellung
„from here to Senta and back again” einmal mehr seine besondere Gabe, ortsspezifische Verweise mit substanziellen, intimen Bedeutungsinhalten und Sinneswahrnehmungen zu verbinden. Heribert Friedl geht es um ein „Sich-Zurücknehmen“ und um ein „In-sich-Hineinhören“. Sein Schaffen will eine „Reduktion“ in ihrem ursprünglichen Wortsinn: eines Zurückführens auf ein menschliches Maß.

Bekanntheit erlangte der aus der Steiermark stammende Künstler mit seinen „nonvisualobjects“, die als olfaktorische Eindrücke Erinnerungen wachrufen, schaffen oder Wissen erinnern. Dazu trägt er – wie auch im sehsaal – einen Duftstoff an die Wand, der von den Besucher:innen erst abgerieben werden muss, um als ephemeres Sinnenkunstwerk „erkannt“ zu werden. Der Geruch ist dabei nicht etwa willkürlich, sondern referiert unmittelbar auf die Geschichte des Ortes, an dem sich der sehsaal befindet.

Ebenso spezifisch nehmen auch seine Gemälde direkten Bezug auf den Ort und dessen Historie, ohne sich jedoch darin zu erschöpfen. Vielmehr erweisen sie sich, darüberhinausgehend, als eigenständige Werke - mit Zeichen, Wörtern, Worten und Chiffren, die in ihrer Poesie der Reduktion auf weitere, andere und tiefere Bedeutungsschichten hinausweisen.

(Daniel Zaman)

Heribert Friedl

(* in Feldbach) studierte Bildhauerei an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Seit 2017 unterrichtet er dort in der Abteilung für Ortsbezogene Kunst. Seine Arbeiten werden seit 1994 vielfach in nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt, wie u. a. im Museum Folkwang in Essen (D), Kunstverein Arnsberg (D), Fundacao Calauste Gulbenkian in Lissabon (PT), MASS MoCA, North Adams, Massachusetts (US), Kunsthalle Kiel (D), Stadtgalerie Saarbrücken (D), Netwerk, Aalst (BE), Neue Galerie Graz, Forum Stadtpark, Kunsthalle Exnergasse und Salzburger Kunstverein. Er lebt und arbeitet in Wien.

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