Heike Ruschmeyer: Wiesengrund
Bildende Kunst Ausstellung Installation
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Ein Gemäldezyklus von HEIKE RUSCHMEYER
Tod. Gewalt. Missbrauch. Vernichtung. Vergehen. Verwesen. Vergessen. Heike Ruschmeyer malt, was der Mensch sich antut. Jede Tötung hat einen sozialen Kontext. In diesem Gemäldezyklus handelt es sich um Kinder, die in der „Städtischen Nervenklinik für Kinder und Jugendliche ‘Wiesengrund’“, Berlin, Opfer von Euthanasie wurden. Unter dem Tarnnahmen „Kinderfachabteilung“ der Nervenklinik wurden von 1942 bis 1945 in diesem Haus 66 Mädchen und 109 Jungen als sogenannte „Reichsausschusskinder“ untergebracht. Sie erfuhren nicht Hilfe, sondern wurden zum Experimentierfeld. Von 175 Kindern starben 81 einen qualvollen Tod. Die Künstlerin beutet nicht die Tragödie aus. Sie stellt eine gesellschaftliche Diagnose – es ist ein sozialer Klimareport. „Meine Malerei ist politisches Handeln, keine Illustration.“
Eröffnung: Donnerstag, 10.September 2026, 19:00 Uhr
Vorwort: Gue SCHMIDT (projektraum MAG3)
Hauptwort: Chris ZINTZEN ( panAm production)