Hans Peter Perner: Glacier Simulation
Bildende Kunst Ausstellung
Verbindung zu esel.at
Die Einzelausstellung Glacier Simulation von Hans Peter Perner beschäftigt sich mit dem Gletscher als Ausgangspunkt einer malerischen Untersuchung von Wandel, Zeit und Wahrnehmung.
Der Gletscher erscheint dabei nicht ausschließlich als Landschaftsmotiv, sondern als sichtbarer Ort der Veränderung. Sein Rückzug ist wissenschaftlich dokumentiert und gleichzeitig unmittelbar erfahrbar. Zwischen Naturbeobachtung, Erinnerung und malerischer Transformation entstehen Bildräume, die sich mit Prozessen des Schmelzens, Verdichtens, Auflösens und Entstehens auseinandersetzen.
In einer Zeit, die von digitalen Technologien, künstlicher Intelligenz und komplexen Informationssystemen geprägt ist, richtet die Ausstellung den Blick auf die unmittelbare Erfahrung von Natur und Landschaft. Die Malerei wird dabei zu einem Medium der Beobachtung und Reflexion.
Die gezeigten Arbeiten bewegen sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Nebel, Eis, Wasser und geologische Strukturen werden zu Trägern einer Bildsprache, die den Wandel unserer Umwelt nicht illustriert, sondern in malerische Prozesse übersetzt. „Glacier Simulation“ versammelt aktuelle Werkgruppen von Hans Peter Perner und untersucht die Beziehung zwischen Landschaft, Wahrnehmung und den sichtbaren Veränderungen unserer Zeit.