Gernot Passath - Gegen die Wand?

Bildende Kunst Ausstellung
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2 Termine
Freitag 22. Mai
22. Mai
Fr
18:00
Eröffnung
Gernot Passath - Gegen die Wand?
Samstag 23. Mai - Sonntag 5. Juli
Sa 23. Mai -
So , 5. Juli
Ausstellung
Gernot Passath - Gegen die Wand?

Ausstellung Gernot Passath - Gegen die Wand?

Vernissage: 22. Mai um 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 23. Mai – 5. Juli 2026
Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Die gezeigten Werke beschäftigen sich mit inneren und äußeren Ressourcen. In der aktuell von Krisen geplagten Welt, in der es sich so oft öffentlich zu positionieren gilt, um eine freie Gesellschaft zu erhalten bzw. weiter voran zu treiben, stellen sich viele Fragen: Wie schaffe ich die Zeit für den nötigen Aktivismus? Wie finanziere ich die steigenden Kosten? Wie arbeite ich ressourcenschonend in Anbetracht der nahenden Klimakatatrophe? Aber auch wie gehe ich mit meinen inneren Energiereserven trotz Budget und Förderkürzungen, des Schließens von Kulturräumen, der welt- und regionalpolitischen Situation um, denn all dies belastet das ohnehin prekäre Leben vieler Kunstakteur*innen sowohl physisch als auch psychisch. Die Arbeiten sind Ausdruck dieser Situation und der Emotionen, die in Anbetracht der aktuellen Lebensrealtität aufkommen.

Die Arbeit im Atelier bietet Passath die Möglichkeit, experimentell in die Tiefe zu gehen: Hier gibt es mehr Raum und Zeit für das Scheitern, das einen wesentlichen Bestandteil der künstlerischen Praxis darstellt. Es dient dazu die Grenzen neu auszuloten und zu verschieben – etwas, das in unserer ergebnisorientierten Welt und bei Gestaltungen im öffentlichen Raum oft wenig Platz findet.

Gernot Passath (*Graz, 1984) arbeitet an der Schnittstelle von Street Art, Malerei und Druckgrafik. Seine Bildwelten verbinden oft figurative Darstellungen mit geometrisch-abstrakten Elementen, in denen sich Körper, Zeichen und Flächen gegenseitig kommentieren und in Spannung zueinander stehen.

Er ist vor allem für großformatige Wandmalereien im öffentlichen Raum bekannt, die gezielt auf ihre Umgebung reagieren. Architektur, urbane Strukturen und soziale Kontexte werden dabei nicht nur einbezogen, sondern aktiv umgedeutet. Seine Arbeiten verschieben gewohnte Wahrnehmungen des Alltäglichen und eröffnen neue Lesarten zwischen politischer Andeutung und poetischer Verdichtung.

Seine Bildsprache greift soziale und individuelle Realitäten auf, ohne sie eindeutig festzuschreiben. Zwischen angewandter und freier Kunst verortet, reflektiert seine Praxis auch ihre eigenen Bedingungen: Fragen von Sichtbarkeit, Inszenierung und Authentizität sind nicht nur Thema, sondern Teil der Arbeitsweise. Dabei verbindet sich konzeptuelle Schärfe mit einem leisen, oft ironischen Unterton.

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