In seiner Ausstellung setzt sich Manuel Murel mit der Gefahr des Alltags auf unser individuelles Denken auseinander. Alltagsgegenstände werden zum Werkzeug der Massenmanipulation und ohne es zu merken folgen wir diesem Wahn.
Der lupenreine Deckmantel seiner Bilder zerbricht im Inneren in tausend Stücke – oder besser gesagt: in unzählige Flecken. Es wirkt, als würden die Werke förmlich explodieren um auszubrechen aus der scheinbar aalglatten Realität.
Wenn uns nach außen hin eine Welt voll Reinheit und sicherem Alltag präsentiert wird, steckt sie jedoch hinter der Fassade metertief im Dreck. Der Schein also trügt. Das System zerbricht in sich selbst, jedoch mit Stil und Poesie.
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