Gedenken an den militärischen Widerstand
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Gedenkfeier am Heldenplatz anlässlich des Gedenkens an den militärischen Widerstand.
Der 8. August wurde 2025 von der Militärhistorischen Denkmalkommission als jährlicher Gedenktag für den militärischen Widerstand festgelegt. Er erinnert an die Hinrichtung des Widerstandskämpfers Oberstleutnant Robert Bernardis am 8. August 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee. Aus diesem Anlass findet am 7. August am Heldenplatz eine Gedenkfeier statt, diese würdigt den Einsatz von Soldaten, die Widerstand gegen das NS-Regime leisteten.
07 / 08 / 2026
11:30 - 16:45 Uhr
Programm
Festakt am Heldenplatz um 11:30 Uhr
Redner:innen:
Klaudia Tanner, Bundesministerin für Landesverteidigung
Peter Steinbach, vormaliger wissenschaftlicher Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Weiters finden Lesungen durch fünf Grundwehrdiener sowie eine musikalische Begleitung durch die Militärmusik NÖ statt.
Keine Anmeldung erforderlich.
Expert:innendiskussion im Weltmuseum Wien um 14 Uhr
“Was ist militärischer Widerstand?”
Diskussion mit Maria Fritsche (HGM), Claudia Kuretsidis-Haider (DÖW), Hanin Hannouch (Kuratorin Weltmuseum Wien) und General Bruno Hofbauer.
Anmeldung erforderlich.
Vermittlungsprogramm im Äußeren Burgtor ab 16 Uhr
Kostenfreie Führungen mit dem Kulturvermittlungsteam des Heeresgeschichtlichen Museums. Die Führungen beginnen um 16.00, 16.15, 16.30 und 16.45 Uhr und dauern jeweils etwa eine Stunde.
Keine Anmeldung erforderlich.
08 / 08 / 2026
10:00 - 15:00 Uhr
Äußeres Burgtor
Zum Gedenken an den militärischen Widerstand bietet das Kulturvermittlungsteam des Heeresgeschichtlichen Museums stündliche kostenfreie Führungen im Äußeren Burgtor an.
Zwischen Heldenbild und Widerstand
Dauer: ca. 1 Stunde
Anlässlich des Gedenktages für den militärischen Widerstand lädt diese Sonderführung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Heldendenkmal im Äußeren Burgtor ein. Ausgehend von der dortigen, im Jahr 2015 profanierten Krypta werden die Geschichte des Denkmals, seine nationalsozialistische Überformung sowie der Wandel der österreichischen Erinnerungskultur thematisiert. Was meinte die Historikerin Heidemarie Uhl mit der „nationalsozialistischen Kontaminierung“ des Denkmals? Wer sind die „Helden“, derer hier gedacht wird und wie hat sich der Blick auf das Denkmal seit 1945 verändert? Die Führung behandelt unter anderem die Schriftrolle des Bildhauers Wilhelm Frass, die Streichung des Namens eines NS-Täters aus den Totenbüchern sowie den historischen Wandel des Heldenbegriffs.
Anschließend führt der Rundgang über die Ehrenhalle in den Weiheraum, der den Opfern im Kampf um Österreichs Freiheit gewidmet ist. Anhand der Operation Walküre und der Operation Radetzky wird der militärische Widerstand gegen das NS-Regime beleuchtet. Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Originalobjekte. Biografien und Zitate von Widerstandskämpfern verdeutlichen den Mut, die inneren Konflikte und die Überzeugungen jener Militärangehörigen, die sich gegen das NS-Regime stellten und dabei ihr eigenes Leben sowie das ihrer Familien aufs Spiel setzten.
An drei Terminen ergänzt das Haus der Geschichte Österreich mit einem zusätzlichem Vermittlungsprogramm in der Neuen Burg (Details folgen):
Nationalsozialismus, Widerstand und Erinnerung
Nach 1945 bezeichnete sich Österreich selbst als „erstes Opfer“ des Nationalsozialismus. Widerstand gegen den NS wurde in einigen Fällen besonders hervorgehoben, in anderen wiederum sehr bald verdrängt. Wie unterschiedlich wurde an Täter*innen, Opfer, Profiteur*innen und Widerstandskämpfer*innen im Lauf der Zeit erinnert? Diese Führung gibt Einblicke in die Veränderung von Erinnerung an Widerstand gegen den NS in Österreich.
Keine Anmeldung für die Vermittlungsprogramme erforderlich, first come - first serve.