Für das Kind
Geschichte Zivilgesellschaft Ausstellung
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Die Ausstellung „Für das Kind“ erinnert an jene Kinder, die 1938 und 1939 mit Kindertransporten vor der Verfolgung durch das NS-Regime nach Großbritannien gerettet wurden. Rund 10.000 überwiegend jüdische Kinder konnten damals aus Deutschland, Österreich, der Tschechoslowakei und Polen nach Großbritannien fliehen. Mehr als zwei Drittel von ihnen sahen ihre Eltern nie wieder. In Österreich startete der erste Kindertransport am 10. Dezember 1938 vom Wiener Westbahnhof nach London.
Die Ausstellung erzählt anhand von Bildern, Infotafeln und persönlichen Gegenständen die Geschichten einzelner Kinder. Emotionale Zitate geben Einblick in ihre Erfahrungen von Ausgrenzung, Abschied und Verlust. Zugleich schlägt die Ausstellung eine Brücke zur Gegenwart und regt zur Auseinandersetzung mit Flucht, Verfolgung und den Schicksalen von Kindern in Kriegszeiten an.