Fuck Patriarchy!

Dystopischer Barock bei Mathilde ter Heijne und in The Handmaid’s Tale
Kunst Geschichte Vortrag
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1 Termin
Mittwoch 25. März
25. März
Mi
18:00
Vortrag
Fuck Patriarchy!
3.06

Vortrag von Alma-Elisa Kittner. Eine Kooperation der Fachbereiche Kunst und Bildung und Gestaltung im Kontext im Rahmen der Lehrveranstaltungen Kunstwissenschaftliches und kunsthistorisches Methodenproseminar (Juliane Saupe) und Moden, Styles, Identitäten (Elke Gaugele).

Immer und schon wieder ist der weibliche Körper ein umkämpftes Terrain politischer, gesellschaftlicher und visueller Ordnung. Im Zentrum des Vortrags von Alma-Elisa Kittner stehen die Fernsehserie The Handmaid’s Tale – nach dem Roman von Margaret Atwood – und die Videoarbeit Fuck Patriarchy! der Künstlerin Mathilde ter Heijne. Beide entfalten eine feministische Bildpolitik, in der sich die Konflikte um die Kontrolle weiblicher Reproduktion mit Fragen der Sichtbarkeit, räumlicher Aneignung und Gewalt verschränken und zuspitzen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei der Rückgriff auf das Bildrepertoire niederländischer Barockmalerei des 17. Jahrhunderts: Mägde oder lesende Frauen im friedlichen Interieur, die Privatheit, Disziplinierung und soziale Hierarchien inszenieren. In The Handmaid’s Tale und Fuck Patriarchy! wendet sich das Interieur zum Ort von Gewalt und normalisiertem Ausnahmezustand. Inwiefern entblößt der „dystopische Barock“ gegenwärtige faschistoide Ästhetiken?

Dr. Alma-Elisa Kittner, Kunstwissenschaftlerin und Akademische Rätin am Institut für Kunstpädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen, beschäftigt sich u.A. mit Revisionen des Barock/en, Jewish Visual Culture und Hair Politics.

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