Friedl vom Gröller. Erzählen, ohne zu sprechen

Zeitgenössische Kunst Video Film Screening
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1 Termin
Donnerstag 5. März

Die Filmarbeit von Friedl vom Gröller wird gemeinhin nicht mit Erzählkino assoziiert. Ihr erster, unvollendet gebliebener Kurzfilm Der Gangster und die zwei homosexuellen Brüder (1972), der nicht öffentlich gezeigt werden darf, stellte jedoch den Versuch dar, eine autofiktionale Geschichte in Bilder zu übersetzen, ohne dass ein Wort gesprochen wird.

In ihrem umfangreichen filmischen Werk, das bislang rund 150 veröffentlichte Filme (fast alle ohne Ton) umfasst, treten punktuell immer wieder erzählerische Spielarten in unterschiedlichen Formen auf. Diese sind für Außenstehende allerdings nicht ohne Weiteres lesbar. Es handelt sich um radikal offene Narrationsformen, die tief im Subjektiven verankert sind und gerade deshalb vor wenig zurückschrecken. Die Protagonist*innen ihrer Filme rekrutiert Friedl vom Gröller meist aus ihrem unmittelbaren Umfeld; nicht selten dient das Filmemachen als Vorwand für ein Wiedersehen und dafür, ihrem Interesse an anderen nachzugehen und zugleich ihre Ideen umzusetzen. Lasst das Spiel beginnen.

FILMPROGRAMM
Ruhe auf der Leinwand, 2014, 16-mm-Film, Farbe, ohne Ton, 1:30 min
La mia Camera, 2019, 16-mm-Film, Farbe, ohne Ton, 1:40 min
Neuffers Gegenstände, 1972, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 6 min
Uscita di Sicurezza, 2024, 16-mm-Film, S/W, Ton, 4 min
Sacrificio per la sirena, 2020, 16-mm-Film, Farbe, ohne Ton, 4 min
Ohne Titel , 1981–2000, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 5 min
Kirschenzeit, 2013, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 3 min
Palmer, 2023, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 3 min
Empört Euch!, 2014, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 3 min
Hochzeit im Paradeis, 2018, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 3 min
Durch Nacht zum Licht , 2016, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 3 min
Das Rad, 2021, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 3 min
€1, €3, 2025, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 5 min
Conditio Humana, 2025, 16-mm-Film, S/W, ohne Ton, 2:30 min
Ertrunken, 2022, 16-mm-Film, S/W, Ton, 3 min

Kuratiert von Stefanie Reisinger und Dietmar Schwärzler.

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