Freies Kino: Hubert Sielecki
Film Video Screening
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Hubert Sielecki - Kurze Filme aus 57 Jahren
PROGRAMM
FEST IN DER PARKGASSE | 1969 | Hubert Sielecki |8 mm | 9:00 Minuten
NACHRICHTEN | 1983 | Hubert Sielecki | 16mm | 2:30 Minuten
ÖSTERREICH! | 2001 | Hubert Sielecki | Beta-SP | 4:00 Minuten
NITWEITAGET | 1994 | Wolfgang Mitterer, H. Sielecki | 35mm | 1:10 Minuten
BUCHFABRIK | 1993 | Hubert Sielecki | 35mm | 3:00 Minuten
LIEBE TV | 1997 | Hubert Sielecki | Beta-SP | 2:10 Minuten
SPUR (3 Stücke) | 2006 | Karin Spielhofer, Hubert Sielecki | 3:30 Minuten
Pause
MARIA LASSNIG KANTATE | 1992 | Maria Lassnig, H. Sielecki, 35mm | 8:00 Min.
DER KURATOR | 2012 | Hubert Sielecki | Digital | 3:40 Minuten
TRASHY RAUSGEPUSTET | 2012 | Jochen Kuhn, H. Sielecki, | 2:15 Minuten
ABER PASS AUF!!! | 2021 | Pavel Novotny, Hubert Sielecki | 3:25 Minuten
DER PRÄSIDENT schaftskandidat | 2016 | Hubert Sielecki | 4:15 Minuten
RADETZKYPLATZ | 2010 | Antonio Fian, Hubert Sielecki | 4:00 Minuten
Pause
LAUTGEDICHT | 2007 | Gerhard Rühm, Hubert Sielecki | 2:10 Minuten
UNGLEICHE BRÜDER | 2007 | Gerhard Rühm, Hubert Sielecki | 1:50 Minuten
ZAHLENGEDICHT | 2007 | Gerhard Rühm, Hubert Sielecki | 2:50 Minuten
LEVITATION | 2026| Gerhard Rühm, Hubert Sielecki | 3:00 Minuten
IM NOANKASTL | 2007 | Gerhard Rühm, Hubert Sielecki | 2:00 Minuten
DIALOG ÜBER ÖSTERREICH | 2013 | Gerhard Rühm, H. Sielecki | 3:20 Minuten
DER LÄNGSTE KUSS – Vers. 2 |2014 | Gerhard Rühm, H. Sielecki, | 4:30 Minuten
BIOGRAPHIE
Hubert Sielecki (* 1946 in Rosenbach, Kärnten) ist ein bedeutender österreichischer Künstler und Filmregisseur, der vor allem für seine experimentellen Arbeiten und Animationsfilme bekannt ist. Nach seinem Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (1968–1973) absolvierte er Auslandsstipendien für Trickfilm und Malerei im polnischen Łódź. Die akademische Ausbildung im österreichischen Animationsfilm prägte Sielecki in den Folgejahren maßgeblich: Ab 1982 unterrichtete er das Fachgebiet für experimentellen Animationsfilm, das zunächst an die Meisterklasse der renommierten Malerin Maria Lassnig angebunden war und ab 1991 von Christian Ludwig Attersee fortgeführt wurde. In dieser Zeit baute Sielecki an der Universität das Studio für experimentellen Animationsfilm auf und leitete es, wodurch er eine zentrale Ausbildungsstätte für heimische Medien- und Filmkünstler schuf. Darüber hinaus engagierte er sich international und gründete 1985 die österreichische Sektion der Animationsfilm-Vereinigung ASIFA. Von 1990 bis 1991 gab er sein Wissen zudem als Dozent für Film an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig weiter. Um junge österreichische Talente im Bereich des Experimental- und Animationsfilms zu unterstützen, rief er im Jahr 2007 den Hubert-Sielecki-Preis ins Leben. Künstlerisch zeichnet sich Sieleckis filmisches Schaffen dadurch aus, dass es sich fast ausschließlich um Autorenfilme handelt. Er übernimmt dabei meist sämtliche Produktionsschritte selbst – vom Drehbuch bis hin zur eigenhändig komponierten Musik – und arbeitet häufig mit namhaften österreichischen Künstlern und Schriftstellern zusammen. Neben dem Film widmete er sich bereits ab den 1960er Jahren auch der Objekt- und Aktionskunst sowie Environments. Für sein vielseitiges Werk wurde Sielecki vielfach prämiert. Zu seinen wichtigsten Ehrungen zählen der Theodor-Körner-Preis (1982) sowie der Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst und die Verleihung des Berufstitels „Professor“ durch das Bundeskanzleramt (beides im Jahr 2017). Obwohl er sich seit 2012 offiziell im Ruhestand befindet, ist Hubert Sielecki weiterhin künstlerisch aktiv. Seine weitreichenden Erfahrungen teilt er bis heute regelmäßig im Rahmen von Ausstellungsgesprächen, Artist Talks und kuratierten Filmprogrammen.