Frauke Dannert & Focus On: A House the Size of a Shell

Zeitgenössische Kunst Ausstellung
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2 Termine
Freitag 27. Februar
27. Feb.
Fr
18:00
Eröffnung bis 19:00
Frauke Dannert & Focus On: A House the Size of a Shell
Samstag 28. Februar - Donnerstag 2. April
Sa 28. Feb. -
Do , 2. April
Ausstellung
Frauke Dannert & Focus On: A House the Size of a Shell

Frauke Dannert: Doppelgänger
Frauke Dannert (geb. 1979 in Herdecke, Deutschland) lebt und arbeitet in Köln.

Der Ursprung von Dannerts Praxis liegt in ihrem Interesse für den architektonischen Raum und das Medium der Collage. Dabei seziert sie die Architektur, untersucht sie auf ihr skulpturales Potenzial und schafft Kreationen, die zwischen dem Organischen und dem Architektonischen, zwischen Illusion und Realität oszillieren. Im Rahmen ihrer Collage-Praxis erstellt Dannert die Kompositionen und vervielfältigt sie anschließend mit einem Fotokopierer. Indem sie die Fotokopien auf Schwarz-, Weiß- und Grautöne reduziert, entfernt sie die Arbeiten von der ursprünglichen materiellen Realität und verfremdet Räume und die Raumerfahrung des Betrachters.

Ihre Arbeiten sind in vielen institutionellen Sammlungen zu finden, darunter Museum Kunstpalast, Düsseldorf; Kunstsammlung Deutsche Bundesbank, Frankfurt; und Sammlung Kunst aus NRW (Kornelimünster), Aachen.


A HOUSE THE SIZE OF A SHELL

A House the Size of a Shell vereint Künstlerinnen und Künstler, die mit kleinformatigen Arbeiten konzentrierte, in sich geschlossene Szenerien schaffen. In Anlehnung an den Schriftsteller Gaston Bachelard untersucht die Ausstellung, wie kleine Räume ganze Welten von Erinnerung und Imagination in sich tragen können. Die Werke bewegen sich in einem Maßstab, der Nähe und genaues Hinschauen einlädt.

Im Kleinen werden Details intensiviert: eine Geste, eine Oberfläche, die Beziehung zwischen einem Objekt und dem anderen. Die Betrachtenden sind aufgefordert, ihr Tempo anzupassen, näher zu treten und länger zu verweilen. Das Kleine wird zu einem Mittel der Intimität und dazu, Komplexität in einem begrenzten Raum zu bewahren. Wie Susan Sontag bemerkte, fühlen wir uns vom Miniaturhaften angezogen, weil es uns erlaubt, etwas nahe bei uns zu halten, als Form der Verbundenheit und als Wunsch, in Nähe zu bleiben. Diese Arbeiten zeigen, dass sich die Welt aus Fragmenten zusammensetzen lässt, dass sich Weite in etwas entfalten kann, das in eine Handfläche passt.

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