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Film Video Screening
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1 Termin im Archiv
Samstag 27. August 2022

FREILUFTKINO IM MQ
Jeden Fr & Sa ab Einbruch der Dunkelheit l MQ Haupthof und MQ Hof 8 bei der Boule-Bahn l Eintritt frei

PROGRAMM
Sa 27.08., 21h
MQ Hof 8 (Schlechtwetter: Arena21)
Open-Air-Kino bei freiem Eintritt

frame[o]ut:
TERRRA FEMME
Vorfilm: …A Response

Das Wiederverwenden von bestehenden Bildern und bereits Gesagtem lässt uns jene Stimmen in die Gegenwart holen, die aus Geschichten raus – oder in ihnen umgeschrieben wurden. Feministische Blicke, Perspektiven und Dokumentation, oft unsichtbar oder lückenhaft, werden durch Revision und Aneignung neu entdeckt, mit gegenwärtigen Erzählungen und Gedanken versponnen und durch Montage und Voice Over zu einer eigenen Sprache formuliert. Dadurch eröffnet sich ein Dialog, der es uns ermöglicht, mit den aber vor allem auch durch die Stimmen der Vergangenheit zu sprechen, auf sie zurückzugreifen und uns auf sie zu stützen, um eine gemeinsame, kollektive Sprache zu finden.

…A RESPONSE
R: Anahita Asadifar, AT 2021, Kurzfilm, 5 min., OF Englisch
In … A RESPONSE fügen sich Gesten, Ausschnitte, Textfragmente und Bildsegmente mit Claude Cahun, Audre Lorde, Susan Sontag und bell hooks zu zu einem neuen Gespräch: die Montage wird zur Sprache der Filmemacherin, die die Rolle und Handlungsmacht der Erzählerin befragt: Wessen Geschichten werden gehört und wessen Geschichten haben keine Stimme gefunden? Was bedeutet es, eine Stimme zu geben?
. . .
TERRA FEMME
R: Courtney Stephens, US 2021, Dokumentarfilm. 62 min., OF
Englisch
Ausgehend vom Verlust der eigenen Mobilität widmet sich die Filmemacherin Reiseberichten und Amateurvideos von Frauen aus den 1920-50er Jahren und begibt sich auf die Suche nach einem female gaze. Essayistisch und spekulativ fügen sich die Fragmente aus den Archiven zu den Geschichten jener, denen es möglich war zu reisen und dies filmisch zu dokumentieren. Das Voice-Over eignet sich Narrative der Frauen an, zeigt das fortwährende Erbe patriarchaler Gewalt und Orientalismen auf und hinterfragt das vorherrschend Blickregime: Wer sieht, wer wird gesehen? Und was erzählen uns die Videos über die Abwesenheit von Frauen in Archiven?

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