Filmpremiere: Chopin. Eine Sonate in Paris
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Filmpremiere mit Gespräch: „Chopin. Eine Sonate in Paris“ von Michał Kwieciński
Zwischen musikalischem Ruhm, großer Leidenschaft und der Sehnsucht nach der Heimat: „Chopin. Eine Sonate in Paris“ erzählt vom gefeierten Virtuosen und vom Menschen hinter der Legende. Zur Filmpremiere im Votiv Kino ist Regisseur Michał Kwieciński persönlich zu Gast.
Paris, 1830er-Jahre: Frédéric Chopin ist der gefeierte Star der Pariser Salons. Im Salon Pleyel begeistert der junge polnische Pianist die vornehme Gesellschaft, adelige Damen liegen ihm zu Füßen, und selbst der König zählt zu seinen Bewunderern. Doch hinter dem Glanz der großen Auftritte verbirgt sich ein anderer Chopin: ein sensibler, leidenschaftlicher und von Heimweh geprägter Künstler, der sich nur im Kreis seiner engsten Freunde wirklich frei fühlt.
Der Film „Chopin. Eine Sonate in Paris“ zeigt zwei Seiten des großen Komponisten – vom umjubelten Virtuosen und vom privaten Menschen, dessen Liebesbeziehungen scheitern, dessen Sehnsucht nach der verlorenen Heimat nie versiegt und dessen fortschreitende Krankheit sich zunehmend über sein rauschhaftes Leben legt.
Mit dem aufwändig ausgestatteten Spielfilm gelingt die beeindruckende Biografie eines der größten musikalischen Genies aller Zeiten. Erik Kulm in der Titelrolle balanciert virtuos zwischen den zahlreichen seelischen Facetten dieser Ikone und bringt uns eine Zeit näher, in der Musik, Liebe und Rebellion Hand in Hand gingen. Es bleibt ein Klang, dessen Zartheit kaum zu überhören ist und der ein kulturelles Erdbeben auslöste, das die Welt erhellte.
Nach dem Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur Michał Kwieciński statt.
PL 2025, 113 Min., OmdU
Regie: Michał Kwieciński
Buch: Bartosz Janiszewski
Mit: Eryk Kulm, Joséphine de la Baume, Victor Meutelet, Lambert Wilson, Theo Grundmann Brechet, Karolina Gruszka, Maja Ostaszewska u. a.
Veranstalter: Pandafilm, Polnisches Institut Wien, Votivkino