Filmabend im Studio Molière: Nino
Film Screening
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Filmabend im Studio Molière : Nino, de Pauline Loquès (2025)
Im Rahmen der Filmabende im Studio Molière laden wir Sie herzlich ein, sich den Film „Nino“ von Pauline Loquès anzusehen, der 2026 mit dem César für das beste Erstlingswerk und dem César für den besten Nachwuchsdarsteller (Théodore Pellerin) ausgezeichnet wurde.
Nino erfährt, dass er an Krebs erkrankt ist, doch seinen Angehörigen verschweigt er die Diagnose. Auf Streifzügen durch Paris sucht er nach Nähe, Sinn und seiner eigenen Identität. Pauline Loquès zeichnet in ihrem Spielfilmdebüt das einfühlsame Porträt eines Mannes, der mit einer ebenso ungerechten wie plötzlichen Krankheit konfrontiert ist.
Moderation: Anouk El-Schahawi und Cordula Rieger
Sprache: Französisch mit englischen Untertiteln
Dauer: 1h32
Preis: Kostenlos
Regie: Jean-Baptiste Duhau
Anouk El-Schahawi (*1999) ist bildende Künstlerin sowie Kulturvermittlerin und -forscherin. Nach ihrer Schulzeit am Lycée français de Vienne ging sie nach Paris, um an der Kunsthochschule La Sorbonne bildende Kunst zu studieren. Ihr wachsendes Interesse an soziokulturellen Fragen führte sie dazu, einen Master in „Kultur&Politik“ an der Universität Paris 8 Vincennes zu absolvieren. Parallel dazu sammelte sie erste Berufserfahrungen, unter anderem in einem Gefängnis in Cergy im Bereich der kulturellen Programmgestaltung für die inhaftierte Personen. Heute arbeitet sie als Kulturreferentin am Österreichischen Kulturforum Kairo und selbständig als Grafikerin und in der Filmszenografie.
Cordula Rieger (*2000) ist eine französisch-österreichische Regisseurin und Schauspielerin. Nach ihrem Schulabschluss am Lycée français in Wien studierte sie Filmregie an der Filmakademie Wien (2020-25), zunächst in der Klasse von Michael Haneke, dann bei Jessica Hausner und Barbara Albert. In den letzten Jahren hat sie mehrere Spiel-, Experimental- und Dokumentarfilme geschrieben und gedreht. Ihr Kurzfilm The Gallery (Dokumentarfilm), der eine Aktion des feministischen Kollektivs Femplak_Wien begleitet, wurde auf rund fünfzehn internationalen Festivals gezeigt und für den Yugo BAFTA Award nominiert. Eines ihrer letzten Projekte als Schauspielerin, Gli appunti di Anna Azzori unter der Regie von Constanze Ruhm, wurde 2020 im Forum der Berlinale vorgestellt. 2025 erscheint ihr erster Dokumentarfilm Nebenan.