Eine Rede an Europa: Anne Applebaum
Theorie Öffentlichkeit Vortrag
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Seit 2019 liefert die von der ERSTE Stiftung initiierte Vorlesungsreihe Rede an Europa kritische Impulse zur Gegen wart und Zukunft Europas. In der Reihe geben renommierte Intellektuelle einer breiten Öffentlichkeit Denkanstöße zum politischen und kulturellen Projekt Europa. Als Ort dient der Wiener Judenplatz, der daran erinnert, dass Europa nur im Spiegel seiner Geschichte verstanden werden kann. Bisherige Redner:innen waren der amerikanische Historiker Timothy Snyder, die ukrainische Menschenrechtsaktivistin Oleksandra Matwijtschuk, der israelisch-deutsche Philosoph Omri Boehm und die albanischbritische Philosophin und Politikwissenschaftlerin Lea Ypi. 2026 wird die amerikanisch-polnische Journalistin, Historikerin und Pulitzer-Preisträgerin Anne Applebaum die Rede an Europa halten. Sie zählt zu den profiliertesten Kritiker:innen autoritärer Herrschaftssysteme, insbesondere der russischen Expansionspolitik. Für ihr Gesamtwerk wurde Anne Applebaum mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2024 ausgezeichnet.
Ein gemeinsames Projekt der Wiener Festwochen | Freie Republik Wien, Erste Stiftung und des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen
In Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien