Eine Frage der Perspektive
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Seit fünf Jahrzehnten arbeitet Lisl Ponger konsequent an ihrem bildnerischen Werk. Mit ihren Installationen, Filmen und inszenierten Fotografien erweist sie sich als skeptische Beobachterin von kulturellen Konstruktionen und gesellschaftlichen Machtverhältnissen. Dabei scheut sie sich nicht, die Rolle von Autor*innenschaft, ästhetischer und gesellschaftlicher Repräsentation kritisch zu hinterfragen.
Ihre Beteiligung an der aktuellen Ausstellung Die Welt von morgen wird eine weitere Gegenwart gewesen sein im Wiener mumok bietet den Anlass zu einem Arbeitsgespräch zwischen der Künstlerin und dem Kurator.
Lisl Ponger, Filmemacherin, Fotografin, Medienkünstlerin, Wien
Franz Thalmair, Kurator, mumok und Kunstraum Lakeside (Klagenfurt), Wien
Moderation: Elisabeth Streit, Bibliothek Österr. Filmmuseum, Wien
Elisabeth Streit & Dietmar Schwärzler (Hg.), Lisl Ponger. Semiotische Geister / Semiotic Ghosts, Wien: Mandelbaum 2025
In Kooperation mit dem Österreichischen Filmmuseum.