Echo Body
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Magdalena Forster (AT)
Echo Body
[8:tension]
Hier tanzen nicht Körper zur Musik, hier stellen sie sie selbst her: mithilfe von ausrangierten Orgelpfeifen, die zu den frühesten Klangkörpern der westlichen Musikgeschichte zählen. In der Gruppenperformance Echo Body wird das Aktivieren der Pfeifen durch den Atem, ihre Erweiterung durch den menschlichen Resonanzraum, wiederum zur Choreografie, zum Tanz. Magdalena Forster, die eben den H13 Niederösterreich Preis für Performance bekam, machte schon beim letztjährigen Festival als Performerin in Martina De Dominicis’ Latente Eindruck und wird heuer zudem in Lisa Hinterreithners many in a bed zu sehen sein. Doch die Faszination der in Wien lebenden Künstlerin für den Körper und seine mitunter ritualisiert scheinenden natürlichen Prozesse reicht noch vor ihre Karriere im zeitgenössischen Tanz zurück: in ihre Zeit als Pflegerin.