Dracula / Bride of Frankenstein
Film Screening
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Kaum ein Roman hinterlässt derartig nachhaltigen Eindruck in der Kinogeschichte wie Bram Stokers 1897 erschienene Schauermär vom transsylvanischen Grafen mit unstillbarer Lust auf Blut und schöne Frauen. Erstmals unter offiziellem Banner flattert DRACULA 1931 über die Leinwand, mehr aus der Not heraus: Um seine Universal Studios vor dem Bankrott in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu retten, setzt der neue Chef Laemmle jr. auf Horror – mit Erfolg. Der beste der darauffolgenden Monster- Reihe ist aber zweifellos James Whales BRIDE OF FRANKENSTEIN, der neben bahnbrechenden Tricks und stimmungsvollen Schocks auch mit einer Prise Ironie überrascht. Zwei Filme, die zusammen jenes klassische Unheimliche beschwören, in dem Verstörendes und Verführerisches ineinandergreifen.
(Florian Widegger)
Dracula
Regie: Tod Browning
Land: US
Jahr: 1931
Buch: Garrett Ford, Dudley Murphey, nach dem gleichnamigen Theaterstück von Hamilton Deane und John L. Balderston und dem Roman von Bram Stoker
Kamera: Karl Freund
Mit: Bela Lugosi, David Manners, Helen Chandler
Format: DCP, s/w
Fassung: Englische Originalfassung
Länge: 74 min
Bride of Frankenstein
Regie: James Whale
Land: US
Jahr: 1935
Buch: William Hurlbut, basierend auf Mary Shelleys »Frankenstein; or, The Modern Prometheus«
Kamera: John J. Mescall
Musik: Franz Waxman
Mit: Boris Karloff, Colin Clive, Valerie Hobson
Format: DCP, s/w
Fassung: Englische Originalfassung
Länge: 78 min