Do Architects Dance?

Architektur Darstellende Kunst Urbanismus Öffentlichkeit Performance
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1 Termin
Dienstag 26. Mai
26. Mai
Di
12:00
Performance bis 13:00
Do Architects Dance?

SITUATIVE UND PERFORMATIVE INTERVENTION
Dauer: 40 min.
Künstler*innen: KollektivKLAUS (AT/INTL). Sound: Julian Siffert (AT).
Karlsplatz, Wien.

KollektivKLAUS erkunden die Schnittstelle zwischen gebauter und gelebter Stadt am emblematischen Karlsplatz in Wien.

In einer dialogischen Auseinandersetzung mit der Architektur der Karlskirche, dem Neubau des Wienmuseums, den klassischen, modernen und postmodernen Hochschultrakten der Technischen Universität in nächster Umgebung wird der urbane Raum nicht nur als Kulisse, sondern als aktiver Partner formaler Reflexion begriffen. Die Performerinnen nutzen dabei ihren Körper als Sensorium – als Mess- und Maßinstrument –, um die Geometrien der Stadtplanung mit der menschlichen Bewegung in Relation zu bringen.

KollektivKLAUS wurde 2014 von sieben Frauen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund, aus verschiedenen Generationen und künstlerischen Disziplinen gegründet. Diese Vielfalt ist ein integraler Bestandteil ihrer künstlerischen Arbeit, die sich auch in ihren Performances widerspiegelt. Ihre Interventionen im öffentlichen Raum sind ortsspezifisch und thematisieren eine dezidiert weibliche Perspektive. Die Gruppe lenkt somit ihr Augenmerk auf Stereotype, Standardisierungen, aber auch auf die strategische Bedeutung strukturierter Aktion beim Aufbrechen von Klischees.

Das Kollektiv greift ein breites Themenspektrum auf, das von sozialer Ungleichheit über aktuelle, gesellschaftlich relevante Aspekte bis zu Fragen des Zugangs zur Kunst für Menschen aus allen Milieus und kulturellen Hintergründe reicht.

Es sind Statements für die Sichtbarkeit, Gleichberechtigung und Selbstermächtigung aller Menschen.

Mit der Intervention im öffentlichen Raum am Karlsplatz greift KLAUS auf ihre Performance-Serie KANON – eine weibliche Aufstellung zurück – eine Hommage an Valie Exports „Körperkonfigurationen“ (1972–1982).

Den Karlsplatz nutzen KollektivKLAUS als Bühne für eine körperliche Befragung architektonischer Macht. Der Ort, an dem sich verschiedene Ebenen sozialer Aktion miteinander verzahnen und historisch übereinander lagern, macht sichtbar, wie Architektur Körper formt, wie aber auch die körperliche Bewegung die Wahrnehmung der Architektur selbst formen kann. Die ortsspezifische Intervention wird so zu einer ephemeren ‚Kritik in der Bewegung‘ an der Schnittstelle von Planung und Nutzung, Entwurf und Erfahrung.

Die Bewegungen von KollektivKLAUS werden vom Klangkünstler Julian Siffert begleitet.

Kuratorin: Lona Gaikis (DE/CAN).

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