Dictée
Darstellende Kunst Performance
Verbindung zu esel.at
An imaginary waiting room. A zone where poetry becomes possible. A state of crisis. Surrealism idiom of speakers. A series of recurring circles. Many witnesses.
Dictée betrachtet das Diktat nicht nur als explizite sprachliche Anweisung, sondern auch als politische und klangliche Ordnung, die sich in sozialen Gesten, Wiederholungen und Wahrnehmungsmustern manifestiert. In einem Z e i t v a k u u m durchlaufen drei Performer*innen körperlich wie stimmlich Modalitäten des Diktierens, während sie zugleich mit potenziellen Taktiken der Abweichung spielen.
Diese Arbeit ist neben anderen Referenzen von Theresa Hak Kyung Chas Buch Dictee (1982) beeinflusst. In seiner Form ähnelt es einer Collage. Auf Textpassagen folgen Leerstellen, politische Dokumente, Fotografien, handschriftliche Notizen wie Briefe. Einige der Taktiken haben wir in den Kontext dieser Arbeit übertragen.
Konzept, Künstlerische Leitung, Choreographie
Francesca Ferrari
Mit
Francesca Ferrari, Louise Trueheart, Luca Bonamore
Komposition
Paul Ebhart
Dramaturgie
Olivia Axel Scheucher
Bühne
Thomas Bohne
Licht
Klimentina Milenova
Styling
Alara Kocman
Outside Eye
Chris Standfest
Produktion & Administration
Kira Koplin
Vorbereitende Produktion
Theo Emil Krausz
Eine Ko-produktion von Drifting Productions & WUK performing arts.