Das wilde Feld
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Ein Abend über die mediale Berichterstattung vom Krieg – am Beispiel des Ukrainekriegs, ausgehend vom neuen Buch von Ivo Mijnssen mit preisgekrönten Fotografien von Dominic Nahr.
Seit 2022 verteidigt sich die Ukraine gegen den Angriffskrieg Russlands. Städte werden beschossen, ganze Landstriche zerstört, hunderttausende Menschen verlieren ihr Leben. Während an der Front täglich gekämpft wird, geraten auch die Städte im Hinterland immer wieder ins Visier von Drohnen und Raketen.
Der Journalist Ivo Mijnssen und der Fotograf Dominic Nahr reisen seit Beginn des Krieges immer wieder in die Ukraine. Ihr Buch Das wilde Feld – Front und Hinterland in der Ukraine 2022–2025 verbindet Reportage und Fotografie zu einem eindringlichen Bild eines Landes im Ausnahmezustand. Die Texte und Bilder zeigen Menschen, die trotz Erschöpfung und Verlust Widerstand leisten – und die zugleich auf Frieden hoffen.
Zwischen Donbass und Karpaten dokumentieren sie einen Krieg, der nicht nur über die Zukunft der Ukraine entscheidet, sondern auch über die Europas. Beim Gesprächsabend wird es um die Frage gehen, wie Krieg heute medial vermittelt wird – und welche Rolle Reportage und Fotografie dabei spielen.
Es diskutieren Brigitte Lueger-Schuster, klinische Psychologin und Professorin für Psychotraumatologie (im Ruhestand) an der Universität Wien, Ivo Mijnsssen, stellvertretender Chefredakteur der NZZ und Autor und der Militäranalyst Franz-Stephan Gady.
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich.