Das Private als Strategie der Aneignung
Bildende Kunst Zivilgesellschaft Geschichte Workshop
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Erzählen und Nähen mit Munira Mohamud
Wie kann ein Museum zu einem Ort werden, an dem persönliche Geschichten geteilt und gemeinsam weiterentwickelt werden? Und was passiert, wenn wir den Raum durch gemeinsames Arbeiten, Sprechen und Zuhören verändern?
Im Workshop mit der Künstlerin Munira Mohamud entsteht ein gemeinsamer Raum des Erzählens, Zuhörens und Nähens. Ausgangspunkt ist ihre Arbeit „Komm ins Museum und geh schlafen“, in der sie symbolisch ihr Kinderschlafzimmer mit den Besucher*innen teilt.
Wir sitzen gemeinsam auf dem Boden im Kreis und arbeiten in einer offenen Atmosphäre, in der Nähe, Austausch und gemeinsames Tun im Mittelpunkt stehen. Im Zentrum stehen Fragen nach Nähe und Distanz, nach Privatsphäre und Gemeinschaft sowie danach, wie sich Menschen im Museum begegnen und einen Raum gemeinsam gestalten.
Wir arbeiten mit Stoffen mit somalischen Mustern, die von der Künstlerin vorbereitet wurden und Teil ihrer künstlerischen Arbeit sind. Durch das gemeinsame Zusammennähen dieser Stoffe wird die bestehende Arbeit erweitert und wächst im Verlauf der Workshop-Reihe weiter.
Beim Nähen entstehen Gespräche, die sich aus der Arbeit mit den Händen entwickeln, unterbrochen werden oder weiterfließen dürfen. Nähen wird so zu einer langsamen, gemeinsamen Praxis des Teilens und Zuhörens.
Der Workshop steht allen offen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Du kannst an einzelnen oder an mehreren Terminen teilnehmen.
Storytelling and Sewing with Munira Mohamud
How can a museum become a place where personal stories are shared and collectively developed? And what happens when we transform a space by working, talking, and listening together?
In this workshop with artist Munira Mohamud, participants will create a shared space for storytelling, listening, and sewing. The starting point is her work Come to the Museum and Go to Sleep, in which she symbolically shares her childhood bedroom with visitors.
Together, we will sit in a circle on the floor and work in an open atmosphere where closeness, exchange, and collective creation take centre stage. The workshop explores questions of intimacy and distance, privacy and community, and how people encounter one another in a museum while shaping a shared space.
We will work with fabrics featuring Somali patterns, prepared by the artist as part of her artistic practice. By sewing these fabrics together, participants will contribute to the ongoing expansion of the artwork, which will continue to grow throughout the workshop series.
As we sew, conversations will emerge organically through the work of our hands. They may pause, shift, or continue naturally. In this way, sewing becomes a slow, collective practice of sharing and listening.
The workshop is open to everyone, and no prior experience is required. You are welcome to attend a single session or participate in several workshop days.