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Geschichte Diskussion
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Die Regierungsprotokolle der Habsburgermonarchie (1848-1918) - Gespräch und öffentliche Diskussion.
Nur die Minister und der Monarch durften sie lesen. Denn sie enthielten alles, was in den Regierungen der Habsburgermonarchie besprochen wurde: Steuerpläne und Parlamentskämpfe, auch Kriegsüberlegungen. Viele dieser Ereignisse und Entscheidungen wirken bis heute nach. Die »Doppel«-Monarchie ab 1867 hatte drei Regierungen, was Entscheidungen kompliziert machte.
Ein Band zu den letzten beiden Jahren der Monarchie im Weltkrieg ist gerade erschienen, mit viel Neuem zu Lebensmittelversorgung, neuen Orden, illegalen Verhaftungen und zur Frage, weshalb Österreich erst ab 1915 Österreich hieß. Was jahrzehntelang in geradezu detektivischer Arbeit editiert wurde, wird heute öffentlich.
Darüber diskutieren:
Wladimir Fischer-Nebmaier (IHB/ÖAW)
Dimitra Grigoriou (IHB/ÖAW)
Stephan Kurz (IHB/ÖAW)
Anatol Schmied-Kowarzik (IHB/ÖAW)
Im Gespräch mit Stefan Kurz (HGM)
Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Institute for Habsburg and Balkan Studies der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (IHB/ÖAW), Langzeitprojekt „Edition der österreichischen/cisleithanischen Ministerratsprotokolle (1867–1918)“.