Daddy's Girl
Film Screening
Verbindung zu esel.at
DADDY’S GIRL
Safira Robens
118 minutes
AT 2026
Gretchen macht sich, kurz nach der Trennung der Eltern, auf die Suche nach ihrem abwesenden Vater. Von der Kommunikation mit ihren Nächsten überfordert stürzt sie sich ins Unbekannte. Der Film ist eine Collage aus Porträts: Begegnungen, Menschen, Orte, Stimmen, die ihr auf der Reise begegnen. Stets zwischen Erinnerung, Begegnung und Projektion, zwischen Sichtbarkeit und Auflösung.Daddy’s Girl ist ein poetisches Annäherung an Herkunft, Verlust und das stille Werden.
Neue Sehgewohnheiten für eine neue Selbstverständlichkeit
Es will eine Geschichte erzählen, der es kommentarlos gelingt den Blick zu verschieben. Der Film versteht sich als Einladung, neue Sehgewohnheiten zu etablieren - weg von der Ausnahme, hin zur Selbstverständlichkeit.
Wie sieht die Realität einer PoC im deutschsprachigen Raum aus?
Der Film begreift Repräsentation nicht als Statement, sondern als gelebte Realität. Indem Daddy’s Girl People of Color ins Zentrum rückt, ohne sie zu erklären oder zu problematisieren, entsteht ein Raum, in dem Zugehörigkeit nicht verhandelt werden muss.
So geht es letztlich um mehr als Sichtbarkeit: Es geht um Perspektive. Um die Kraft von Bildern, die eine Welt zeigen, wie sie ist.