Christoph Rode: Vakuum
Zeitgenössische Kunst Bildende Kunst Ausstellung
Verbindung zu esel.at
CHRISTOPH RODE, *1984 in Berlin
Die Malerei Rodes entfaltet sich als ein vielschichtiges Nachdenken über Zeit, Erinnerung und Wahrnehmung. Vergangenheit und Gegenwart durchdringen sich, verweben sich mit den Spuren früherer Erlebnisse und erzeugen einen Schwebezustand zwischen Form und Auflösung. Die Szenen wirken wie sorgfältig inszenierte Bühnenbilder: Mal treten sie klar in den Vordergrund, mal verlieren sie sich im Schatten, stets offen für eigene Deutungen und Interpretationen.
Rode lässt Retro-Interieurs auf fragmentarische Außenräume treffen. Möbel, Tapeten und Muster aus unterschiedlichen Epochen verbinden sich mit Ausschnitten aus der Natur zu komplexen Collagen, die den Betrachter atmosphärisch einbeziehen und ihn in ein Zwischenreich von Realität und Imagination führen. Jede Arbeit eröffnet eine Spannung zwischen greifbarer Gegenständlichkeit und flüchtiger Abstraktion.