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ASIFA Austria – 1985 bis heute
Video Film Visuelle Kunst Ausstellung
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1 Termin
Freitag 10. Juli - Sonntag 26. Juli

Zum 40jährigen Gründungsjubiläum von ASIFA Austria wurde die Idee einer umfassenden Ausstellung in der Factory des Künstlerhauses geboren. Die Ausstellung stellt Animationskunst als verbindenden Faktor der einzelnen Werke in den Mittelpunkt. So zeigen sich facettenreich künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten, die erst durch die Kombination der Kulturtechnik Animation mit bildender Kunst entstehen können.

Die Gründung der Künstler*innenvereinigung ASIFA Austria als autonome österreichische Sektion der internationalen Animationsfilmorganisation ASIFA (Association internationale du Film d’Animation), erfolgte 1985 im Umfeld des von Maria Lassnig begründeten und bis heute bestehenden Studios für experimentellen Animationsfilm an der Universität für angewandte Kunst Wien.

Maria Lassnig hatte bereits in den 1970er Jahren in New York sehr persönliche, künstlerische Animationsfilme hergestellt und ermöglichte nach ihrer Berufung als Professorin der Meisterklasse für experimentelles Gestalten ihren Studierenden ebenfalls die Erweiterung der Malerei durch das Mittel der animierten Bewegung. Im von Hubert Sielecki geleiteten Studio bot sich – im Gegensatz zum klassischen Trickfilm – ein neuer Zugang zu filmischen Methoden zwischen Kunst und Animation. Die Künstler*innen entwickelten in ihrem Filmschaffen jeweils einen eigenen Stil mit eigenen Themen und prägten dadurch über viele Jahre wesentlich die österreichische Animationsfilmlandschaft.

Durch die Gründung weiterer Ausbildungsstätten in Wien und in den Bundesländern, aber auch durch die Filmarbeit von Autodidakten, die seit 1980 ebenfalls innovative Animationskunst hervorbrachten, und schließlich durch die leichter zugänglichen digitalen Herstellungstechniken, hat sich im Zeitraum der letzten vier Jahrzehnte eine große, auch international vielbeachtete Szene von freischaffenden Künstler*innen herausgebildet. Ihre Kunstwerke, die eine beeindruckende Bandbreite von analogen und digitalen Techniken bis hin zur Beschäftigung mit KI abdecken, sind in Kinos und auf Festivals und in erweiterter Form in Kunsträumen, Galerien und Museen national und international seither stetig präsent.

Künstler*innen: Nicole Aebersold, Martin Anibas, Ani Antonova, Reinhold Bidner, Moucle Blackout, Leonie Bramberger, Eni Brandner, James Clay, Line Finderup Jensen/Parastu/Adnan Popovic/Juri Schaden, Tone Fink, Ingrid Gaier, Alexander Gratzer, Sabine Groschup, Jürgen Hagler, Beatrix & Dietmar Hollenstein, Niklaus Jantsch, Susi Jirkuff, David Kellner, Renate Kordon, Holger Lang, Nicolas Mahler, Mara Mattuschka, Bady Minck, Muzak & Riha, Adnan Popovic, Peter Putz, Thomas Renoldner, Mariela Schöffmann, Birgit Scholin, Veronika Schubert, Roland Schütz, Hubert Sielecki, Edith Stauber, Thomas Steiner, Stefan Stratil, Daniel Suljic, Benjamin Swiczinsky, Nana Swiczinsky, Ulrike Swoboda-Ostermann, Gerlinde Thuma, Martina Tritthart, Norbert Trummer, Iby-Jolande Varga, Anna Vasof u.a.

Projektleitung für ASIFA Austria: Sabine Groschup

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