Bernd Oppl: Liminal Spaces
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Die Führung durch die Ausstellung Liminal Spaces gibt uns einen Einblick in die multimediale Arbeit des Künstlers Bernd Oppl, die grundsätzlich vom Unsicherwerden (der Wahrnehmung) in einer schwer fassbaren, von starken Gegensätzen geprägten Welt handelt.
Die ausgestellten Arbeiten – Foto-Leuchtkästen, Dioramen, Videos und Raumobjekte – widmen sich dem Phänomen von Orten, die sich „zwischen“ Zuständen oder Bedeutungen befinden.
Liminal Spaces sind Räume, die vertraut erscheinen, aber gleichzeitig unheimlich, surreal, entrückt wirken, da sie menschenleer oder aus ihrem normalen Kontext gerissen sind. Oder weil sie plötzlich von chaotischen Ereignissen überrollt werden. Subtil gelingt es Oppl mit seinen Arbeiten, in denen sich Realitäten vermischen, existentielle Gefühle, innere Zustände und Ängste anzusprechen.
Dies wird von einer eigens für die Ausstellung entwickelten Soundinstallation, die durch sich wiederholende Klangmuster, die nie zu einem klaren Abschluss kommen und das Gefühl des Zwischenzustands verstärken, akustisch begleitet.