Bau Stelle Antisemitismus
Zeitgenössische Kunst Öffentlichkeit Zivilgesellschaft Geschichte Workshop
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In den vergangenen Monaten wurde das 1926 errichtete Denkmal für den ehemaligen Wiener Bürgermeister Karl Lueger (1844–1910) künstlerisch umgestaltet und damit kontextualisiert. Nachdem die Bauarbeiten am Stubentor abgeschlossen sind, lädt die BAU STELLE ANTISEMITISMUS – am Beispiel des Denkmals und seiner erinnerungspolitischen Diskurse – zur Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus in Wien ein.
Individuelle Wahrnehmungen werden mit historischen Quellen sowie aktuellen Materialien und Fragestellungen verknüpft, um unterschiedliche gesellschaftliche Ebenen sichtbar zu machen, die sich vor Ort verdichten. Dies eröffnet neue Perspektiven auf Mechanismen von Ausgrenzung und Abwertung sowie deren Bedeutung für das demokratische Zusammenleben.
Der Termin mit Gesprächs- und Vermittlungsangeboten rund um die schiefgestellte Lueger-Statue findet am 1. Juli von 16 bis 18 Uhr rund um das Denkmal statt. Das Projekt BAU STELLE ANTISEMITISMUS (gefördert von Wien Kultur, Call für zeitgemäße Formen des Erinnerns) des Bildungsvereins „Lernen in gesellschaftlichen Spannungsfeldern“ findet in Kooperation mit KÖR Wien statt.
Teilnahme: kostenlos