Eine Veranstaltung unter Beteiligung der Abteilung Expanded Museum Studies
Wie lässt sich Klassismus innerhalb wissenschaftlicher Strukturen adressieren, verhandeln und bearbeiten? Das Präsenztreffen der AG Erste Generation Kunstgeschichte an der Universität für angewandte Kunst Wien bringt Interessent*innen und Multiplikator*innen zusammen, um einen klassismuskritischen Austausch anzuregen und Gegenstrategien im Feld der Kunst(geschichte) zu entwickeln.
So entsteht ein Raum, in dem „Klassenfragen” diskutiert und strukturell adressiert werden. Im Zentrum der Veranstaltungen steht nicht nur die kritische Analyse des Feldes der Kunst(geschichte), sondern auch die Entwicklung von Gegenstrategien.
Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist frei.
Anmeldung erbeten per E-Mail an Erste-Generation@ulmer-verein.de
Über die AG Erste Generation Kunstgeschichte
Die AG Erste Generation Kunstgeschichte ist eine seit 2022 existierende Arbeitsgruppe des Ulmer Verein, die für klassistische Strukturen in der Kunstgeschichte sensibilisiert und Klasse zum Thema macht. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die Frage, wie klassistische Strukturen den Zugang zu Forschung und Lehre, deren Methoden und Themen sowie die Sichtbarkeit bestimmter Perspektiven prägen. Die AG widmet sich den Leerstellen, die Klassismus und Bildungsungleichheit im Fach bislang markieren, und beteiligt sich an den Diskursen um eine plurale kunstwissenschaftliche Forschung und Lehre.