areksu
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#Ambient #Japan
areksu ist ein 2025 gegründetes Musikprojekt von Alexandra Feusi, einer schweizerisch-polnischen Künstlerin aus Zürich, die seit 2018 in Wien lebt. Seit 2020 ist sie regelmäßig als DJ tätig; 2023 veröffentlichte sie ihre erste Single „Hello Sunday“ unter ihrem eigenen Namen. Mit areksu verfolgt sie einen bewusst reduzierten Ansatz: Musik als Prozess, nicht als perfektes Produkt.
Die Stücke entstehen aus dem täglichen Arbeiten mit Stimme und Synthesizer. Sie sind einfache, ehrliche Aufnahmen – „professionally unprofessional“.
Gesungen wird hauptsächlich auf Japanisch und Englisch.
Ein etwas mehr als einjähriger Aufenthalt in Kyoto war dafür prägend.
Das Singen auf Japanisch begann aus dem Wunsch heraus, die Sprache nicht zu verlieren und die Verbindung zu Japan aufrechtzuerhalten. Daraus entwickelte sich eine eigene Form des Ausdrucks.
areksu richtet sich gegen die Vorstellung, Musik müsse makellos, optimiert und verwertbar sein. Fehler, Unsicherheiten und Zwischentöne bleiben hörbar. Es geht nicht um technische Perfektion, sondern um Präsenz, Menschlichkeit und Freude am kreativen Prozess selbst.
Die Nähe zu japanischen Denkweisen wie Wabi-Sabi oder Kintsugi zeigt sich dabei nicht als Zitat, sondern als Selbstverständnis: Spuren des Prozesses dürfen sichtbar bleiben.
Alexandra Feusi studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Musik und bildender Kunst. areksu steht dabei für ein Dazwischen – zwischen Wien, Zürich und Kyoto, zwischen Konzert und offenem Arbeitsprozess, zwischen Malerei und Musik.